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Persönliches Dasein in der Retrospektive
2 Bilder zur Sendung
Melodram
Die Dinge des Lebens
Spielfilm
F/I/CH 1970
ab 16
85 Min. (89 Min.)
Originaltitel: Les choses de la vie
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Der erfolgreiche Architekt Pierre, der sich von seiner Familie getrennt hat und mit der jungen Hélène zusammenlebt, wird bei einem Unfall schwer verletzt. Noch einmal zieht sein Leben an ihm vorüber.
Ein Autoreifen liegt im Gebüsch, Menschen rufen aufgeregt durcheinander, Trillerpfeifen erklingen. Der schwer verletzte Fahrer des Unfallwagens lebt - noch. In Rückblenden wird sein Leben erzählt: Der Pariser Architekt Pierre Bérard lebt mit der jungen Übersetzerin Hélène zusammen. Von seiner Frau Catherine und seinem Sohn Bertrand hat er sich getrennt; doch verbindet sie noch ein freundschaftliches Verhältnis. Statt mit Hélène, wie versprochen, nach Tunis zu verreisen, sagt er seiner Frau und seinem Sohn einen Urlaub auf der Île de Ré zu. Zwischen Hélène und Pierre kriselt es seit längerem. Pierre schreibt ihr einen Brief, in dem er die Trennung vorschlägt. Schließlich besinnt er sich und möchte Hélène in Rennes treffen, um ihr zu sagen, dass er sie heiraten will. Den Brief steckt er in seine Jackentasche. Auf der Fahrt zu einem Geschäftstermin in Rennes muss Pierre einem Hindernis ausweichen und schleudert gegen einen Lastwagen. Schwer verletzt wird er in ein Krankenhaus gebracht. Dort befinden sich bereits Catherine und Bertrand. In den verschwommenen Gedanken des sterbenden Pierre sticht nur eine Obsession heraus: Den Brief an Hélène darf niemand finden …
"Dinge des Lebens" brachte Claude Sautet endgültig seinen Durchbruch zu einem der erfolgreichsten Regisseure Frankreichs. Der melancholische Kassenerfolg förderte Romy Schneiders Image einer charakterstarken Schauspielerin erster Klasse. Sautet arbeitete hier das erste Mal mit Komponist Philippe Sarde zusammen, der in Zukunft die Musik zu allen seiner Filme komponieren sollte. "Dinge des Lebens" wurde 1969 mit dem Louis-Delluc-Preis ausgezeichnet.
Mitwirkende
Michel Piccoli
Pierre Bérard
Romy Schneider
Hélène
Lea Massari
Catherine Bérard
Gérard Lartigau
Bertrand Bérard
Jean Bouise
François
Boby Lapointe
Lastwagenfahrer
Gabrielle Doulcet
Guitte
Henri Nassiet
Pierres Vater
Dominique Zardi
Anhalterin
Betty Beckers
Anhalterin
Hervé Sand
Le camionneur
Jacques Richard
L'infirmier
Roger Crouzet
Le promoteur
Claude Confortès
Le docteur
Jerry Brouer
Le prétendant
Jean Gras
Georges, le chef de chantier
Marie-Pierre Casey
La postière
Marcelle Arnold
La mère d'Hélène
Jean-Pierre Zola
Le père d'Hélène
Max Amyl
Le curé
Isabelle Sadoyan
L'infirmière
Gérard Streiff
Motard
Clément Bairam
Le premier gendarme
Christian Bertola
Le chirurgien
Lucie Blome
Une cliente de la poste
Béatrice Boffety
Anne
M. Carmet
Paul, un ami de Catherine
Henri Coutet
L'employé de la salle des ventes
Raoul Delpard
L'ambulancier
Agnès Duval
Une cliente de la poste
Lucien Frégis
Un curieux
Karine Jeantet
La téléphoniste
Pierre Londiche
L'interne
Claude Sautet
Regie
Sandro Continenza
dialogue: Italian version
Jean-Loup Dabadie
adaptation and dialogue
Paul Guimard
screenplay
Jean Boffety
Kamera
Philippe Sarde
Musik
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