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Alles riskieren für ein besseres Leben
4 Bilder zur Sendung
Animationsfilm
Die Odyssee
Spielfilm
F/D/CZ 2021
Keine Jugendfreigabe
80 Min.
Originaltitel: La Traversée
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Die Malerin Kyona vom Volk der Joriden erzählt von ihrer Kindheit. Die Geschichte beginnt mit dem Überfall einer Miliz und führt die Kinder in Vertreibung, Identitätsverlust und Flucht.
Die Malerin Kyona begrüßt die Zuschauenden in ihrem Atelier und nimmt sie mit einem Blick in ihr erstes Zeichenheft zurück in ihre Kindheit und mit auf eine Flucht, die sie schlagartig erwachsen werden ließ: Die dreizehnjährige Kyona lebt mit ihrer Familie arm, aber glücklich in dem Dorf „Novi Varna“. Als sie eines Tages mit ihrem kleinen Bruder Adriel im Wald spazieren geht, um zu zeichnen, sieht sie aus der Ferne Häuser in Flammen aufgehen. Ihr Volk, die Joriden, wird von einer Miliz überfallen. Die tötet die Bewohnenden, zerstört und plündert das Dorf. Kyonas Familie begibt sich auf die Flucht; zusammen wollen sie über die Grenze fliehen und bei einem Cousin des Vaters unterkommen. Doch schon im Zug werden Kyona und Adriel bei einer Kontrolle von den Eltern und den drei jüngeren Geschwistern getrennt. Allein erreichen sie die nächste Stadt, wo sie am Bahnhof auf die Eltern warten sollen. Als diese nicht auftauchen, landen sie auf einer Mülldeponie bei Straßenkindern, die sie aufnehmen. Deren Anführer Iskender, vom Volk der Skanderberg verspricht Kyona sie zu beschützen. Doch das Versprechen kann nicht lange halten. Denn schon bald taucht Jon, Anführer einer lokalen Miliz auf und verschleppt die Geschwister, um sie an ein fragwürdiges Ehepaar hinter den Ufern des reißenden Flusses zu verkaufen. Zwar überleben Bruder und Schwester die gefährliche Überfahrt, doch bald steht noch mehr als das nackte Überleben auf dem Spiel, und die beiden begeben sich auf die nächste schwere Odyssee … Ein universelles Coming-of-Age-Märchen über Vertreibung, Identitätsverlust und Flucht. Kinderbuchautorin Marie Desplechin und Animationskünstlerin und Regisseurin Florence Miailhe erzählen ein Märchen über Vertreibung und Flucht, das 2021 mit dem Deutschen Hörfilmpreis ausgezeichnet wurde. Dabei ließ sich Miailhe von zwei Frauen inspirieren: Ihrer Mutter, die ihre Flucht mit dem Bruder im Zweiten Weltkrieg in Skizzenbüchern festhielt, und ihrer Großmutter, die 1905 mit ihren zehn Kindern Odessa verließ, um vor den Pogromen zu fliehen. Als erster Langfilm basierend auf Öl-auf-Glas-Animationen ist „Die Odyssee“ „(…) in erster Linie ein visuell überwältigendes Werk, welches das Handwerk und den Mehrwert der Malerei zelebriert.“ (Filmdienst).
Mitwirkende
Emilie Lan Dürr
Kyona (Kind)
Florence Miailhe
Kyona (Erwachsene)
Maxime Gemin
Adriel
Arthur Perreira
Iskender
Serge Avedikian
Jon
Axel Auriant
Erdewan
Jocelyne Desverchère
Florabelle della Chiusa
Marc Brunet
Maxime della Chiusa
Aline Afanoukoé
Madame
Polina Borisova
Shaké
Mehdi Guerbas
Issawa
Samuel Debure
Le père
Anne Cart
La mère
Hélène Vauquois
Marie
Jenny Bellay
Babayaga
Marie Desplechin
Drehbuch
Guillaume Hoenig
Kamera
Philipp E. Kümpel
Musik
Andreas Moisa
Musik
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