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Tolles Porträt des "größten Boxers aller Zeiten"
5 Bilder zur Sendung
Biografie
Ali
Spielfilm
USA 2001
150 Min. (155 Min.)
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Der afroamerikanische Boxer Cassius Clay gewinnt 1964 die Boxweltmeisterschaft im Schwergewicht. Damit wird er auch zum Vorbild der US-Bürgerrechtsbewegung. Später konvertiert er zum Islam und nennt sich von da an Muhammad Ali. Seine Boxkarriere scheint beendet zu sein, da er sich weigert nach Vietnam in den Krieg zu ziehen. Doch aufgeben kennt Ali nicht.
Der Gewinn der Boxweltmeisterschaft durch Cassius Clay im Jahr 1964 verändert schlagartig die gesamte Sportwelt. Nach einer medialen Schlammschlacht besiegt Herausforderer Clay den Titelverteidiger Sonny Liston, der zwei Jahre lang der beste Schwergewichtler der Welt war. Der selbstbewusste afroamerikanische Newcomer kämpft sich gegen alle Widerstände an die Spitze des Boxsports. Seine Konversion zum Islam, in deren Zuge er den Namen Muhammad Ali annimmt, seine Verbindung zum Bürgerrechtler Malcolm X und seine Verweigerung des Kriegsdienstes in Vietnam kosten den Boxstar jedoch beinahe seine hart erarbeitete Karriere. Mit seinen radikalen Entscheidungen gefährdet er nicht nur seinen Sport, sondern auch seine Ehe mit Sonji Roi, die ihn schließlich wegen seiner Religiosität verlässt. Er bezahlt mit dem Verlust seiner Liebe und dem Verbot, im eigenen Land zu boxen. Es folgt der erbitterte Kampf der größten Boxlegende aller Zeiten für die Rechte der Schwarzen. Michael Manns Biopic gibt einen facettenreichen Einblick in Muhammad Alis Leben als Boxer, Muslim, Kriegsdienstverweigerer, Kulturikone, Familienvater, Freund und Frauenheld. Michael Manns Biopic liefert einen facettenreichen Einblick in Alis "multiple" Identität als Boxer, Moslem, Kriegsdienstverweigerer, Kulturikone, Familienvater, Freund und Frauenheld. Die minutiös recherchierte Biografie wurde überwiegend an Originalschauplätzen gedreht und mit den Aussagen von Zeitzeugen unterlegt. Der Film mit dem auf 105 Millionen Dollar ausuferndem Budget stand lange Zeit auf sehr dünnem Eis. Will Smith, den "Miami Vice"-Erfinder Michael Mann für die Hauptrolle im Visier hatte, wollte die Herausforderung nicht annehmen, weil er keine Perspektive sah, Ali glaubhaft auf die Leinwand zu bringen. Letzten Endes liefert er mit "Ali" aber doch eine seiner stärksten Performances, die ihm seine erste Oscar-Nominierung einbrachte. Für seine Rolle des Schwergewichtsweltmeisters nahm Smith nicht nur 15 Kilo zu, sondern er studierte die melodische Sprechweise des Champs und seine charakteristischen tänzelnden Bewegungsabläufe im Ring exakt ein. Die Inszenierung eines Boxkampfes wurde selten so mitreißend und eindringlich ausgeführt wie hier: Die Wucht der Schläge, das aufsteigende Adrenalin, die unverhohlene Aggression, die unterschwellige Furcht und der Enthusiasmus des Publikums geben dem Zuschauer beinahe die Illusion, selbst im Ring zu stehen.
Michael Manns Biopic liefert einen facettenreichen Einblick in Alis "multiple" Identität als Boxer, Moslem, Kriegsdienstverweigerer, Kulturikone, Familienvater, Freund und Frauenheld. Die minutiös recherchierte Biografie wurde überwiegend an Originalschauplätzen gedreht und mit den Aussagen von Zeitzeugen unterlegt. Der Film mit dem auf 105 Millionen Dollar ausuferndem Budget Projekt stand lange Zeit auf sehr dünnem Eis. Will Smith, den "Miami Vice"-Erfinder Michael Mann für die Hauptrolle im Visier hatte, wollte die Herausforderung nicht annehmen, weil er keine Perspektive sah, Ali glaubhaft auf die Leinwand zu bringen. Letzten Endes liefert er mit "Ali" aber doch eine seiner stärksten Performances, die ihm seine erste Oscar-Nominierung einbrachte. Für seine Rolle des Schwergewichtsweltmeisters nahm Smith nicht nur 15 Kilo zu, sondern er studierte die melodische Sprechweise des Champs und seine charakteristischen tänzelnden Bewegungsabläufe im Ring exakt ein. Die Inszenierung eines Boxkampfes wurde selten so mitreißend und eindringlich ausgeführt wie hier: Die Wucht der Schläge, das aufsteigende Adrenalin, die unverhohlene Aggression, die unterschwellige Furcht und der Enthusiasmus des Publikums und geben dem Zuschauer beinahe die Illusion, selbst im Ring zu stehen.
Mitwirkende
Will Smith
Muhammad Ali / Cassius Clay
Jamie Foxx
Drew 'Bundini' Brown
Jon Voight
Howard Cosell
Mario van Peebles
Malcolm X
Ron Silver
Angelo Dundee
Jeffrey Wright
Howard Bingham
Mykelti Williamson
Don King
Nona Gaye
Belinda Ali
Michael Bentt
Sonny Liston
Jada Pinkett Smith
Sonji
Michael Michele
Veronica Porche
Joe Morton
Chauncey Eskridge
Paul Rodriguez
Dr. Ferdie Pacheco
Bruce McGill
Bradley
Barry Shabaka Henley
Herbert Muhammad
Giancarlo Esposito
Cassius Clay, Sr.
Laurence Mason
Luis Sarria
Levar Burton
Martin Luther King, Jr.
Albert Hall
Elijah Muhammad
David Cubitt
Robert Lipsyte
Ted Levine
Joe Smiley
Candy Ann Brown
Odessa
David Elliott
Sam Cooke
Shari Watson
Woman Singer
Malick Bowens
Joseph Mobutu
James Toney
'Smokin' Joe Frazier
Alfred Cole
Ernie Terrell
Charles Shufford
George Foreman
Rufus Dorsey
Floyd Paterson
Robert Sale
Jerry Quarry
Michael Mann
Regie
Stephen J. Rivele
Drehbuch
Christopher Wilkinson
Drehbuch
Eric Roth
Drehbuch
Emmanuel Lubezki
Kamera
Pieter Bourke
Musik
Lisa Gerrard
Musik
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