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In der Runde trifft Historie auf Zukunftsvision und Lebenserfahrung auf kühne Utopie. Bis zu fünf Personen besprechen beim einstündigen, wöchentlichen Gespräch die aktuellsten Themen.
Zwei starke Frauen, zwei beeindruckende Karrieren und eine gemeinsame Leidenschaft: die Bühne. Schauspielerin und Sängerin Marianne Mendt und Schauspielerin und Sängerin Katharina Straßer. Marianne Mendt, von Wolfgang Ambros liebevoll als "Mutter des Austropop" bezeichnet, trifft auf Katharina Straßer. Im Nighttalk sprechen die beiden über ihr Leben im Rampenlicht, die Kraft der Musik und darüber, was es heute bedeutet, eine Frau zu sein. Die beiden Schauspielerinnen und Sängerinnen verbindet mehr als nur ihr Beruf: "Die ist so wie ich", sagte Marianne Mendt einst über Katharina Straßer und meinte damit: "Sie fühlt sich wahnsinnig wohl auf der Bühne, so als wäre sie dort aufgewachsen." Und die Wertschätzung beruht auf Gegenseitigkeit: "Für mich war es unfassbar aufregend zu wissen, dass Marianne Mendt bei meiner Premiere im Publikum sitzt", erzählt Katharina Straßer und fügte hinzu: "Wenn ich groß bin, will ich auch so werden wie Marianne Mendt." Marianne Mendt, die 1970 mit ihrem Hit "Wie a Glock'n" die Ära des Austropop einläutete, feiert Ende September 2025 ihren 80. Geburtstag und ist aus diesem Anlass derzeit auf großer Jubiläumstournee unterwegs. Im Gespräch mit Barbara Stöckl blickt die gebürtige Wienerin auf ihre bewegten Anfänge zurück: vom ersten Auftritt als Kind bis zu den Tingle-Zeiten quer durch Europa. Dabei spricht sie auch offen über herausfordernde Phasen ihres Lebens und das schlechte Gewissen, an manchen Abenden nicht zu Hause bei ihrer Tochter gewesen zu sein. Auch Katharina Straßer kennt diesen Zwiespalt - sowohl aus der Perspektive der Mutter als auch der Tochter, denn sie wuchs selbst in einem künstlerischen Umfeld auf. In "STÖCKL" erinnert sich die gebürtige Tirolerin an ihre Kindheit in der Theaterwelt und an einen Duft, der sich tief eingeprägt hat: "Der Geruch des roten Satinvorhangs voller Wanzen und Läusen." Im Gespräch mit Barbara Stöckl erzählt sie außerdem von dem noch nicht veröffentlichten Film "Bis auf Weiteres unsterblich" - ein Herzensprojekt, das auf ihre Idee zurückgeht und in dem Marianne Mendt sich selbst spielt.
Die Moderatorin Barbara Stöckl steht für Kompetenz, Glaubwürdigkeit, Offenheit und Neugier. Sie sucht nicht die Konfrontation, sie entdeckt den Menschen hinter der Persönlichkeit: Alles, was die Gäste bewegt, kann zur Sprache kommen - ihre Geschichte, ihre Zukunftsbilder. Spannung und Unterhaltung garantiert auch die Konstellation der Gäste untereinander, denn der Spannungsbogen reicht von jenen, die großen Erfahrungsschatz haben, zu jenen, deren größtes Gut der unverbrauchte Blick auf kühne Zukunftsvisionen ist. Bei "STÖCKL" trifft Erfahrung auf Neues, finden große Themen unserer Zeit und die privaten Ereignisse der Gäste zu einem interessanten Ganzen zusammen.
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