Tanzsaal-Eröffnung verkommt zum Kirchen-Skandal
Drama
Jimmy's Hall
Spielfilm
GB/IRL/F/B/J 2014
ab 6
110 Min. (109 Min.)
Stereo
16:9
Nach Jahren im amerikanischen Exil kehrt der Aktivist Jimmy Gralton 1932 in sein irisches Heimatdorf zurück und eröffnet einen Tanzsaal. Damit fordert er den Unmut der katholischen Kirche heraus.
Irland im Jahr 1932: Nach Jahren im amerikanischen Exil kehrt Jimmy Gralton in sein Heimatdorf zurück. Dort, inmitten der rauen irischen Landschaft, hatte er einst einen einfachen Tanzsaal eröffnet. Nun, nach mehr als zehn Jahren, erwacht sein Tanzsaal zu neuem Leben und mit ihm die Hoffnungen einer neuen, jungen Generation. Das ruft alsbald die mächtige katholische Kirche auf den Plan, die ihre Felle davonschwimmen sieht. Der Konflikt ist unausweichlich.„Jimmy’s Hall“ schwelgt in der ausgelassenen Stimmung der jungen Freigeister und feiert deren Mut, ihre Ideale gegenüber der erzkonservativen Kirche zu verteidigen. Bei der Arbeit am Film vertraute Regisseur Ken Loach auf ein eingespieltes Team: Das Drehbuch stammt von seinem langjährigen Autor Paul Laverty, produziert wurde „Jimmy’s Hall“ von Rebecca O’Brien. Der Spielfilm ist inspiriert vom Leben des irischen Politaktivisten James „Jimmy“ Gralton und den turbulenten Ereignissen im Irland der 1930er Jahre. In Effernagh in der Grafschaft Leitrim findet man eine Holztafel mit der Inschrift: „Ehemaliger Standort der Pearse Connolly Hall. In Erinnerung an Jimmy Gralton, Sozialist aus Leitrim, der wegen seiner politischen Überzeugungen am 13. August 1933 ausgewiesen wurde.“ Im Gras kann man noch die Umrisse des Gebäudes erkennen, das einst „von Unbekannten“ niedergebrannt wurde. Kenneth „Ken“ Loach, den die Berlinale 2014 mit dem Goldenen Ehrenbären und einer Hommage ehrte, wurde am 17. Juni 1936 im englischen Nuneaton, Warwickshire, geboren. Nach einem Jura-Studium an der Oxford University und ersten Schritten auf der Theaterbühne fand er im Jahr 1963 eine Stelle als Regisseur für den britischen TV-Sender BBC. Diese Anstellung war der Grundstein einer langen Karriere als Regisseur für TV- und später auch Kinofilme. Ken Loach gilt als einer der großen Regisseure des europäischen Kinos mit seinen Filmen, darunter unter anderem: 1971: Familienleben (Family Life) 1995: Land and Freedom2009: Looking for Eric 2012: Angels’ Share - Ein Schluck für die Engel (The Angels’ Share 2016: Ich, Daniel Blake (I, Daniel Blake) 2019: Sorry We Missed You
Kenneth "Ken" Loach, den die Berlinale 2014 mit dem Goldenen Ehrenbären und einer Hommage ehrte, wurde am 17. Juni 1936 im englischen Nuneaton, Warwickshire, geboren. Nach einem Jura-Studium an der Oxford University und ersten Schritten auf der Theaterbühne fand er im Jahr 1963 eine Stelle als Regisseur für den britischen TV-Sender BBC. Diese Anstellung war der Grundstein einer langen Karriere als Regisseur für TV- und später auch Kinofilme. Ken Loach gilt als einer der großen Regisseure des europäischen Kinos mit seinen Filmen, darunter unter anderem: 1971: Familienleben (Family Life) 1995: Land and Freedom 2009: Looking for Eric 2012: Angels' Share - Ein Schluck für die Engel (The Angels' Share) 2016: Ich, Daniel Blake (I, Daniel Blake) 2019: Sorry We Missed You.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Barry Ward
James Gralton
Simone Kirby
Oonagh
Jim Norton
Father Sheridan
Francis Magee
Mossy
Aisling Franciosi
Marie
Andrew Scott
Father Seamus
Brían F. O'Byrne
O'Keefe
Paul Fox
Schauspieler
Sorcha Fox
Molly
Karl Geary
Seán
Denise Gough
Tess
Aileen Henry
Alice
Seamus Hughes
Ruairí
Martin Lucey
Dezzie
Chris MacManus
Taighe
Conor McDermottroe
Doherty
Mikel Murfi
Tommy
Shane O'Brien
Finn
Chelsea O'Connor
Schauspieler
John O'Dowd
Higgins
Donal O'Kelly
Cian
Rebecca O'Mara
Nora O'Keefe
Seán T. Ó Meallaigh
Journalist
Shane Cullen
Guard
Stella McGirl
Stella
John Cronogue
Séamus Clarke
Michael Sheridan
Fintan
Diane Parkes
Mossie's Wife
Padraig Fallon
Roscommon IRA
Ken Loach
Regie
Paul Laverty
screenplay
Robbie Ryan
Kamera
George Fenton
Musik
Fletcher Henderson
Musik
29561827