Oma wird das Kind schon schaukeln
Vier Drillinge sind einer zu viel
Episode 2 | Komödie
Irgendwie hatte Linda (Thekla Carola Wied) sich das anders vorgestellt: Da gibt die energische Journalistin eigens ihren Job als Chefin eines renommierten Frauenmagazins auf, um mit dem pensionierten Lateinlehrer Jakob (Günther Maria Halmer) die Zweisamkeit zu genießen und die Welt zu erkunden - und nun müssen die beiden vor allem Babysitter für die Drillinge ihrer erwachsenen Kinder Leonie (Julia Brendler) und Thomas (Jens Atzorn) spielen, die sich längst daran gewöhnt haben, den anstrengenden Nachwuchs bei Oma und Opa zu parken. Dennoch hängt der Haussegen bei dem jungen Paar schief, da die chronisch eifersüchtige Leonie hinter jeder weiblichen Bekannten von Thomas einen potenziellen Seitensprung wittert. Mit einem Heiratsantrag versucht der einstige Frauenheld ihr zu beweisen, dass er es wirklich ernst meint. Leonie schwebt im siebten Himmel, und auch der altmodische Jakob begrüßt diesen Schritt sehr. Nur Linda reagiert skeptisch. Ihrer Meinung nach sollte Leonie erst einmal Karriere machen, damit sie ihrem Mann auf Augenhöhe begegnen kann. Tatsächlich bietet sich schon bald eine überraschende Gelegenheit: Linda kann Leonie die Gestaltung einer neuen Werbekampagne für den exzentrischen Modezaren Marius von Boonen (Martin Feifel) zuschustern. Jakob hat derweil ganz andere Sorgen: Eine junge Frau namens Betty (Kathrin von Steinburg) taucht bei ihm auf und sucht nach Thomas. Sie will ihm das Ergebnis eines lange zurückliegenden One-Night-Stands präsentieren: den kleinen Fritz. Jakob ahnt, dass diese Nachricht nicht nur die anstehende Hochzeit ins Wanken bringen würde. Mit allerlei Flunkereien versucht er, die wahre Herkunft des putzigen Jungen vorerst zu verschleiern. Keine Frage, dass dieses Versteckspiel nicht lange gut geht. "Vier Drillinge sind einer zu viel" spinnt die Geschichte um das gegensätzliche Großelternpaar Linda und Jakob sowie deren Kinder und Kindeskinder (in "Ein Drilling kommt selten allein") auf originelle Weise weiter. Geschickt verknüpft das Drehbuch von Martin Douven die Turbulenzen im Beziehungsleben der verschiedenen Generationen. Regie führte Matthias Kiefersauer, der für seine Arbeit an der Comedy-Serie "Franzi" für den Grimme-Preis nominiert war.
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