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Heinz Rühmann verzaubert hier einfach jeden
4 Bilder zur Sendung
Komödie
Wenn der Vater mit dem Sohne
Spielfilm
D 1955
ab 6
90 Min. (95 Min.)
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Teddy Lemke hängt an dem Pflegesohn seiner Zimmerwirtin, als ob dieser sein eigenes Kind wäre. Als man ihm den Jungen eines Tages wegnehmen will, flüchtet er mit ihm in seinem alten Artistenwagen in die Schweiz.
Teddy Lemke, früher ein erfolgreicher Musikclown, jetzt Besitzer eines Zauberladens, hängt an dem Pflegesohn seiner Zimmerwirtin, als ob dieser sein eigenes Kind wäre. Als man ihm den Jungen eines Tages wegnehmen will, flüchtet er mit ihm in seinem alten Artistenwagen in die Schweiz, wo die beiden sich als Clowns durchschlagen. Teddy Lemke (Heinz Rühmann) wohnt als Untermieter bei Fräulein Biermann (Fita Benkhoff). Sie hat ein Auge auf ihn geworfen, aber das interessiert ihn wenig. Umso mehr ist ihm der sechsjährige Ulli (Oliver Grimm) ans Herz gewachsen, den Fräulein Biermann in Pflege nahm, als seine Mutter Gerti (Waltraut Haas) nach Amerika ging. Ulli hält Teddy Lemke für seinen Vater, und tatsächlich könnte er sich keinen besseren Papi wünschen. Nur an Ullis Geburtstag wird Herr Lemke etwas ärgerlich, als er den Jungen in einem Kinderclown-Kostüm antrifft, das Ulli auf dem Boden gefunden hat. Später erzählt er ihm, was es damit auf sich hat. Teddy Lemke hatte einmal einen kleinen Sohn, mit dem er gemeinsam in einer erfolgreichen Musikclown-Nummer im Varietee auftrat. Als der Junge starb, gab Lemke den Artistenberuf auf und eröffnete einen Zauberladen, mit dem er jetzt sein Geld verdient. Ulli ermutigt Lemke, sich mit ihm zusammen wieder als Musikclown zu versuchen. Der Junge hat offensichtlich Talent, ein neues Engagement winkt. Ausgerechnet in dieser Situation erfährt Herr Lemke, dass Ullis Mutter ihren Sohn nach Amerika holen will, wo sie inzwischen geheiratet hat. Teddy Lemke glaubt, die Welt stürze zusammen. Er sagt Ulli kein Wort von all dem, rafft seine kleine Barschaft zusammen und flieht mit dem Jungen Hals über Kopf in seinem alten Artistenwagen in die Schweiz. Dass er gerade dort Ullis Mutter und ihrem Mann (Robert Freitag) begegnen soll, ahnt Lemke nicht. "Wenn der Vater mit dem Sohne" war ein großartiger Erfolg für Heinz Rühmann, der mit diesem Film wieder die Popularität der 1930er und 1940er Jahre erreichte, und den damals siebenjährigen Oliver Grimm. Für diese Rolle erhielt Rühmann von der Internationalen Artistenloge die "Goldene Artisten-Nadel". Die Kritik bescheinigte ihm ausgeprägtes Talent zum Clown: "Er ist am stärksten, wenn die Lausbubenstimmung mit ihm durchgeht und man nicht weiß, wer mit größerer Begeisterung Unsinn treibt - der Vater oder der Sohn". Bemerkenswert war auch Rühmanns Interpretation des Schlafliedes "La-le-lu", das zum Evergreen wurde.
Eine heiter-rührende Unterhaltung ohne weiterreichenden Anspruch. Einzig Heinz Rühmann überzeugt durch leise Zwischentöne und feine Komik. Berühmt wurde sein Schlager "La-le-lu..." (Lex. des Internat. Films).
Mitwirkende
Heinz Rühmann
Teddy Lemke
Oliver Grimm
Ulli
Waltraut Haas
Gerti
Fita Benkhoff
Frl. Biermann
Robert Freitag
Roy Bentley
Sybil Werden
Jane
Carl Heinz Schroth
Peepe
Pero Alexander
Donald Crossmann
Herbert Kiper
Miller - Agent
Hans Schwarz jr.
Samson
Rudolf Schündler
Herr im Laden
Heidi Becker
Helga
Arnim Dahl
Kunstspringer
Hans Quest
Regie
Gustav Kampendonk
Drehbuchautor
Eckart Hachfeld
Drehbuchautor
Kurt Schulz
Kamera
Heino Gaze
Musik
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