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Breakdance in der DDR
5 Bilder zur Sendung
Jugendfilm
Dessau Dancers
Spielfilm
D 2014
Ohne Altersbeschränkung
85 Min.
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1985 inspiriert der Film „Beatstreet“ Frank zur Gründung der Breakdance-Gruppe „Break Beaters“ in Dessau, die bald vom Staat kontrolliert und zum sozialistischen Schautanz umfunktioniert wird.
1985 bringt ein US-Film Breakdance in die DDR. Frank gründet mit Freunden die "Break Beaters" und wird gefeiert. Doch die Staatsmacht greift ein. Aus rebellischem Tanz wird sozialistischer Schautanz. Frank muss erkennen, was Ruhm in der DDR wirklich bedeutet. Im Sommer 1985 entflammt ein amerikanischer Kinofilm auch die Jugendlichen in der DDR: "Beatstreet" sorgt für volle Kinos und in der Folge für ein neues Phänomen in den Straßen - Breakdance. Der 18-jährige Frank ist wie elektrisiert und gründet mit gleichgesinnten Freunden in Dessau die "Break Beaters". Die Truppe tanzt auf der Straße und bildet bald die Speerspitze der Breakdance-Bewegung in der DDR. Doch schneller als es ihnen lieb ist, wird auch die Staatsmacht auf die Straßentänzer aufmerksam. Und die behält gern die Kontrolle über die Freizeitaktivitäten ihrer Jugend. Denn was die DDR nicht verbieten kann, versucht sie zu kontrollieren - ergo muss das Vorhaben sozialistisch werden! So wird aus Breakdance "akrobatischer Schautanz" und die "Break Beaters" werden als Vorzeigetruppe aufgebaut, durch das Land geschickt und bald gefeiert wie Rockstars. Doch der Ruhm hat seinen Preis und Frank wird langsam bewusst, dass dieser ganz schön hoch ist. "Dessau Dancers" beleuchtet einen kleinen Ausschnitt der Breakdance-Kultur der DDR und knüpft damit an die öffentliche Auseinandersetzung mit DDR-Jugendkulturen und ihrer Rolle als gesellschaftliche Opposition an. Gleichzeitig schildert der Tanzfilm wie eine Bewegung von "unten" in die Mühlen des Systems gerät und dabei ihre Seele zu verlieren droht. Im Mittelpunkt steht die universelle Frage, wie viele seiner Überzeugungen man für den Erfolg aufzugeben bereit ist.
Mitwirkende
Gordon Kämmerer
Frank Satzke
Sonja Gerhardt
Matti
Oliver Konietzny
Alex
Wolfgang Stumph
Meinhardt
Rainer Bock
Hartmann Dietz
Sebastian Jaeger
Michel
Arved Birnbaum
Walter Satzke
Hilmar Eichhorn
Liebert
Godehard Giese
Buchner
Wolfgang Lippert
Wolfgang Lippert
Bernd Stegemann
Rasche
Alexander Pusch
Sergej
Lukas Steltner
Wolf
Maximilian Wohlfahrt
Tim
Ramona Kunze-Libnow
Renate Fuchs
Patrick Wudtke
Bastian
Christian Erdmann
Regisseur
Henning Peker
Vopo
Bernd Zocher
Erich Honecker
Katharina Palm
Alex' Mutter
Nicoline Schubert
Moderatorin
Sibylle Prätsch
Journalistin
Timo Draheim
Tänzer
Alexander Bernhardt
Tänzer
Anne Pesth
Tänzerin
Mike Greeck
Tänzer
Gerd Klinkmann
Tänzer
Jan Martin Scharf
Regie
Ruth Toma
Drehbuch
Felix Novo de Oliveira
Kamera
Marc Collin
Musik
45121219