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Datenschutz? Noch nie davon gehört!
4 Bilder zur Sendung
Agentenfilm
Ohne Datenschutz
Spielfilm
F/D 1978
110 Min. (108 Min.)
Originaltitel: Le Dossier 51
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Ein französischer Diplomat wird vom Geheimdienst ausgeforscht, um ihn manipulieren zu können. Dabei fragt sich, ob man einen Mann kontrollieren kann, indem man seine intimsten Angelegenheiten manipuliert.
12. Oktober 1977. Der französische Diplomat Dominique Auphal wird auf einen hohen Posten in einer internationalen Organisation befördert. Der französische Geheimdienst ist ihm ab sofort auf der Fährte, um ihn als potenziellen Spionen zu gewinnen. Doch um ihn manipulieren zu können, muss man alles über ihn wissen! Mehrere Wochen lang wird Dominiques Privatleben auseinandergenommen: Seine Wohnung und seine Umgebung werden abgehört, sein Umfeld befragt. Er selbst wird von Domique zu "51" umbenannt. Um an Informationen über ihn zu kommen, soll eine Spionin eine romantische Beziehung zu Dominique eingehen. Doch es scheint nicht viele Frauen in seinem Umfeld zu geben, die für diese Rolle in Frage kommen. Da seine Sekretärin nicht die geeignete Person zu sein scheint, soll Sarah, eine politische Aktivistin und ehemalige Geliebte von Dominique, Informationen über ihn sammeln. Doch auch diese Option scheitert. Bis nach etlichen Recherchen eine neue explosive Information ins Spiel kommt: Dominique ist homosexuell, will sich selbst aber seine wahre sexuelle Identität nicht eingestehen. Ein männlicher Spion soll ihn anlässlich einer Dienstreise nach Paris verführen. Doch bis zum Schluss läuft im Fall 51 nichts nach Plan. Michel Deville hat mit „Ohne Datenschutz“ eine neue Form der Mise-en-scène für den Spionagefilm erfunden, dank der die Zuschauer bis zum Schluss ganz auf Seiten der kalten Welt der geheimdienstlichen Ermittlungsarbeiten und ihrer modernsten Spionagetechniken bleiben. Gilles Perrault war eigentlich der Meinung, seine Novelle sei unmöglich zu verfilmen, weshalb er auf die Angebote zahlreicher Regisseuren wie u.a. Melville und Jacques Deray nicht eingehen wollte. Bis ihn Michel Deville davon überzeugen konnte, aus seinem genialen Buch einen ebenso brillanten Film zu machen, der sich dank seines verschachtelten Narrativs von anderen Spionagefilmen abhebt. Eine Reflexion über Überwachungsmethoden und die Aushebelung persönlicher Freiheit, geprägt von „humanistischem Engagement“ (Filmdienst).
Gilles Perrault war eigentlich der Meinung, seine Novelle sei unmöglich zu verfilmen, weshalb er auf die Angebote zahlreicher Regisseuren wie u.a. Melville und Jacques Deray nicht eingehen wollte. Bis ihn Michel Deville davon überzeugen konnte, aus seinem genialen Buch einen ebenso brillanten Film zu machen, der sich dank seines verschachtelten Narrativs von anderen Spionagefilmen abhebt. Eine Reflexion über Überwachungsmethoden und die Aushebelung persönlicher Freiheit, geprägt von "humanistischem Engagement" (Filmdienst).
Mitwirkende
François Marthouret
Dominique Auphal
Roger Planchon
Äskulap 1
Patrick Chesnais
Hadès
Jean Martin
Vénus
Daniel Mesguich
Äskulap 4
Anna Prucnal
Sarah Robski
Didier Sauvegrain
Pylos
Françoise Béliard
Sylvie Mouriat
Françoise Lugagne
Madame Auphal
Claude Marcault
Liliane Auphal/52
Philippe Rouleau
Philippe Lescarre/52bis
Nathalie Juvet
Marguerite Marie
Jenny Clève
L'agent 747, femme de ménage de 51
Jean Dautremay
Esculape 3
Gérard Dessalles
Brauchite
Jean-Michel Dupuis
Agent Hécate 8446
Isabelle Ganz
L'allumeuse
Sabine Glaser
Paméla
Christophe Malavoy
L'agent 8956
Marie Matile
L'amie de Sylvie Mouriat
Stephan Meldegg
L'agent du ratissage
Claire Nadeau
L'amie 9000
Bernard Salvage
L'abbé Poulignon
Pierre Semmler
Agent 2429
László Szabó
L'agent de Sarah Robski
Uta Taeger
Esculape 2
Jacques Zabor
Rossignat
Michel Deville
Regie
Gilles Perrault
novel
Claude Lecomte
Kamera
Franz Schubert
Musik
Jean Schwarz
Musik
29657066