Drama
Lieber Leben
Spielfilm
F 2016
ab 6
110 Min. (111 Min.)
Stereo
16:9
Originaltitel: Patients
In einer Reha-Klinik lernt der schlagfertige Benjamin, der nach einem Sportunfall im Rollstuhl sitzt, die Leidensgenossen Farid, Steve und Toussaint kennen, die mit Humor gegen ihre Verzweiflung ankämpfen.
Nach einem nächtlichen Einbruch mit Freunden ins Freibad erwacht der Anfang 20-jährige Ben, kurz für Benjamin, mit gebrochenem Halswirbel im Krankenhaus. Er kann weder seine Arme noch seine Beine bewegen, nur noch sein rechter Zeh zuckt. Im Reha-Zentrum versucht er mit der Hilfe des sympathischen Physiotherapeuten François, des eigenwilligen Pflegers Jean-Marie, der Ärzte und Ärztinnen gegen die Lähmung seiner Gliedmaße mit viel Ausdauer anzuarbeiten. Denn ob telefonieren, duschen, essen, auf Toilette gehen oder den Fernseher anschalten, er ist nun für alles auf fremde Hilfe angewiesen. Doch Ben gibt seinen Lebensmut nicht auf, er reißt einen Witz nach dem anderen, gewinnt jeden Tag ein bisschen mehr Bewegung hinzu und freundet sich mit der "Crème de la crème" der Reha-Bewohner an. Farid, der schon seit seiner Kindheit im Rollstuhl sitzt, Toussaint, der seit einem Autounfall querschnittsgelähmt ist, Steeve, der wegen seiner Lähmung mit Depressionen kämpft, und die schöne Samia, in die sich Ben verguckt hat, begleiten ihn durch den neuen Alltag. Gemeinsam machen sie im elektrischen Rollstuhl das Reha-Zentrum unsicher, witzeln über ihre Behinderungen, philosophieren über zerplatzte Lebensträume oder "ficken" die so langsam vergehenden Stunden. Millimeter um Millimeter kämpft sich Ben zurück ins Leben. Auf humorvolle und zugleich tiefgründige Weise erzählt "Lieber leben" vom Kampf um körperliche Rehabilitation, von totaler Abhängigkeit, zerplatzten Lebensträumen, aber auch Freundschaft und Solidarität - ohne den Menschen hinter der Behinderung jemals aus den Augen zu verlieren. Das Regiedebüt "Lieber leben" vom französischen Poetry-Slammer und Musiker Fabien Marsaud, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Grand Corps Malade, ist autobiografisch geprägt. Es erzählt, wie auch schon sein Roman "Patients" (2012), von seinem einjährigen Kampf gegen eine Querschnittslähmung. Reflektiert, wortgewandt, kritisch und gleichzeitig voller Witz und Charme spürt man an den pointiert geschriebenen Szenen, dass hier ein Wortkünstler am Werk ist. "Lieber leben" wurde für vier César-Preise nominiert: für den besten Film, den besten Debütfilm, das beste adaptierte Drehbuch und den besten Nachwuchsschauspieler (Pablo Pauly in der Hauptrolle des Ben).
Das Regiedebüt "Lieber leben" vom französischen Poetry-Slammer und Musiker Fabien Marsaud, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Grand Corps Malade, ist autobiografisch geprägt. Es erzählt, wie auch schon sein Roman "Patients" (2012) von seinem einjährigen Kampf gegen eine Querschnittslähmung. Reflektiert, wortgewandt, kritisch und gleichzeitig voller Witz und Charme spürt man an den pointiert geschriebenen Szenen, dass hier ein Wortkünstler am Werk ist. "Lieber leben" wird für vier César-Preise nominiert, unter anderem für bester Film, bestes Erstlingswerk und bestes adaptiertes Drehbuch.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Pablo Pauly
Ben
Soufiane Guerrab
Farid
Moussa Mansaly
Toussaint
Nailia Harzoune
Samia
Franck Falise
Steeve
Yannick Renier
François
Jason Divengele
Lamine
Rabah Nait Oufella
Eddy
Dominique Blanc
Dr. Challes
Alban Ivanov
Jean-Marie
Anne Benoît
Christiane
Côme Levin
Eric
Samir El Bidadi
Samir
Florence Muller
La mère de Ben
Xavier Mathieu
Le père de Ben
Valérie Even
La psy
Eric Wagner
Max fumeur
Saïd Yosri
Saïd, un pote d'Eddy
Jibril Bentchakal
Djibril, un pote d'Eddy
Adama Bathily
Adama, un pote d'Eddy
Adrien Rob
Basketteur 1
Corentin Fila
Basketteur 2
Simon Mendes
Basketteur 3
Lamine Camara
Coach Saint-Denis
Bally Bagayoko
Arbistre basket
Redouane Bougheraba
Jeune Marseillais qui bande
Badr Iffach
Jeune Arabe qui bande
Baptiste Philippe
Jeune cheveux
Olivier Desautel
Tétra caillera
Benjamin Lanclas
Tétra au bob
Grand Corps Malade
Regie
Mehdi Idir
Regie
Fadette Drouard
Drehbuch
Antoine Monod
Kamera
33368094