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Die Folgen der Globalisierung neu beleuchtet
5 Bilder zur Sendung
Drama
Ende eines Sommers
Spielfilm
F 2008
Ohne Altersbeschränkung
95 Min. (103 Min.)
Originaltitel: L'heure d'été
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Hélène lebt im Haus ihres verstorbenen Onkels, des Künstlers Paul Berthier, und verwaltet gewissenhaft dessen Nachlass. Zu ihrem 75. Geburtstag versammelt sich dort die ganze Familie.
Hélène bewohnt allein ein herrschaftliches Anwesen und kümmert sich voller Hingabe um den Nachlass ihres verstorbenen Onkels Paul Berthier, der Künstler war. Das Haus, in dem sie ihre Kinder großgezogen hat und sich nun gewissenhaft um die Kunstsammlung der Familie kümmert, ist schon lange nur noch zu besonderen Anlässen von Leben erfüllt. Mit einem solchen Anlass, Hélènes 75. Geburtstag, beginnt der Film "Ende eines Sommers": Kinder rennen durch den riesigen Garten, es wird gelacht, gegessen und getrunken. Doch dann wird es ernst. Hélène will mit ihrem Sohn Frédéric die Kunstwerke durchgehen, um deren Restaurierung und Verkauf er sich nach ihrem Tod kümmern soll: einige Gemälde, wertvolle Möbelstücke und Dekorationsgegenstände. Frédéric will davon nichts wissen. Für ihn ist klar, dass das Haus mitsamt den Kunstwerken in Familienbesitz bleiben soll. Doch für seine Geschwister, deren Lebensmittelpunkt schon lange nicht mehr in Frankreich, nicht einmal in Europa liegt, ist das Haus eher eine Last. "Ende eines Sommers" hinterfragt unseren Umgang mit Objekten und ihren Wert. Während Frédéric viel an der Fortführung der Familientradition liegt, gehen seine Geschwister mit dem Familienerbe pragmatischer um. Für sie besteht der Besitz der Familie lediglich aus Dingen, die sie nicht brauchen und die sie deshalb verkaufen wollen. Doch was nützt eine Vase, die im Museum steht und nicht mehr mit Blumen bestückt werden kann? Assayas zeigt diesen familiären Konflikt fernab von gängigen Klischees. Statt herzloser Protagonisten, denen am Familienerbe nichts gelegen ist, entwirft er mit Adrienne und Jérémie Figuren, die ihrem Bruder gegenüber sehr verständnisvoll sind.
Olivier Assayas arbeitet am Nerv der Zeit. So, wie er in "Ende eines Sommers" die Folgen der Globalisierung beleuchtet, beschäftigt er sich in seinem letzten Film "Personal Shopper" unter anderem mit der Kommunikation von heute: Handybildschirme sind omnipräsent. Und aktuell arbeitet er an einem Film namens "E-Book". Für "Personal Shopper" erhielt Assayas auf den Filmfestspielen von Cannes 2016 den Preis für die beste Regie. "Ende eines Sommers" wurde von der Los Angeles Film Critics Association 2009 als bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet.
Mitwirkende
Juliette Binoche
Adrienne
Charles Berling
Frédéric
Jérémie Renier
Jérémie
Edith Scob
Hélène
Dominique Reymond
Lisa
Valérie Bonneton
Angela
Isabelle Sadoyan
Eloïse
Kyle Eastwood
James
Alice de Lencquesaing
Sylvie
Emile Berling
Pierre
Jean-Baptiste Malartre
Michel Waldemar
Gilles Arbona
Maître Lambert
Eric Elmosnino
Le commissaire de police
Marc Voinchet
Présentateur radio
Sara Martins
Atachée de presse
Christian Lucas
Le neveu d'Éloïse
Philippe Paimblanc
Le maire de Valmondois
Luc Bricault
Touriste au Musée d'Orsay
Arnaud Azoulay
Petit ami de Sylvie
Marine Decroix
Amie de Sylvie
Léna Burger
Amie de Sylvie
François-Marie Banier
Président de la Commission des Dations
Philippe Thiébaut
Membre de la Commission
Arnaud Brejon de la Lavergnee
Membre de la Commission
Marc Plocki
Membre de la Commission
Odile Michel
Membre de la Commission
Michel Maket
Expert
Gérard Landrot
Expert
Michel Broomhead
Expert
Marie Bélie Vaulet
Guide au Musée d'Orsay
Olivier Assayas
Regie
Eric Gautier
Kamera
40848900