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Kleiner Waisenjunge zähmt wilden Hund
Bildbeschreibung
Abenteuerfilm
Belle & Sebastian
Spielfilm
F 2013
Ohne Altersbeschränkung
95 Min. (104 Min.)
Originaltitel: Belle et Sébastien
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Auf seinen Streifzügen durch die Savoyer Alpen entdeckt der siebenjährige Sebastian eine verwilderte Hündin. Als er seine neue Gefährtin vor Jägern versteckt, werden die beiden in ein Abenteuer verstrickt.
Zweiter Weltkrieg, 1943: Frankreich ist fest in deutscher Hand. Sogar das entlegene Dorf in den Savoyer Alpen, in dem der siebenjährige Waisenjunge Sebastian (Félix Bossuet) bei dem alten Schäfer César (Tchéky Karyo) lebt, ist besetzt. Dort soll der deutsche Leutnant Peters (Andreas Pietschmann) verhindern, dass Juden bei der Flucht in die nahe Schweiz geholfen wird. Die Dorfbewohner unterstützen die Verfolgten heimlich, doch sie müssen sich nicht nur vor den Deutschen hüten: Fieberhaft suchen sie nach einer Bestie, die Nacht für Nacht ihre Schafe reißt. Als Sebastian eines Tages einem verwilderten Pyrenäenhund gegenübersteht, weiß er sofort: Diese Streunerin, die von ihrem früheren Besitzer gequält wurde, ist kein Monster. Weil ihr graues Fell nach einem Bad im Fluss schneeweiß glänzt, nennt er sie liebevoll „Belle“. Doch von seiner neuen Gefährtin darf niemand wissen, denn die Dorfbewohner wollen sie töten. Bei einer Treibjagd wird die Hündin angeschossen, nur mit knapper Not kann Sebastian ihr das Leben retten. Dabei werden die beiden in ein weiteres Abenteuer verstrickt: Eine jüdische Familie, die von deutschen Soldaten verfolgt wird, braucht ihre Hilfe. Mit Belles Spürsinn gilt es, einen Weg über den verschneiten Hochgebirgspass zu finden. Nicolas Vaniers Filme stehen für grandiose Landschaftsaufnahmen. In dem Kinder- und Jugendfilm, der zur Zeit des Zweiten Weltkriegs spielt, gibt Félix Bossuet ein begeisterndes Leinwanddebüt. Regisseur Nicolas Vanier gelang mit „Belle & Sebastian“ ein atemberaubender Kinder- und Jugendfilm. Der Franzose verlegte die Geschichte, die auf einem Kinderbuch von Cécile Aubrys basiert, von den 1960er Jahren in den Zweiten Weltkrieg. So verbinden sich in der Geschichte zwei Stränge: die angefeindete Freundschaft zwischen dem Waisenjungen und einem vermeintlichen Monster sowie die Not der vor dem Holocaust flüchtenden Juden. Für Vanier, der schon mit „Der letzte Trapper“ und „Der Junge und der Wolf“ ein Gespür für eindringliche Naturbilder unter Beweis gestellt hat, ist die Berglandschaft auch diesmal mehr als nur eine imposante Kulisse: Bereits als Hauptdarsteller Félix Bossuet in der ersten Szene an einer Steilwand abgeseilt wird, ist zu spüren, dass die erhabene Bergwelt ein Teil der mitreißenden Geschichte sein wird.
Mitwirkende
Félix Bossuet
Sébastien
Tchéky Karyo
César
Margaux Chatelier
Angélina
Dimitri Storoge
Docteur Guillaume
Andreas Pietschmann
Lieutenant Peter
Urbain Cancelier
The Mayor
Mehdi El Glaoui
André
Jan Oliver Schroeder
Soldat Hans
Tom Sommerlatte
Soldat Erich
Paloma Palma
Esther
Karine Adrover
La mère d'Esther
Loïc Varraut
Le père d'Esther
Andrée Damant
Célestine
Pasquale d'Inca
Le boucher
Eric Soubelet
Fabien
Michel Pellé
Le passeur
Jean Blanc
Habitant délogé
Matthieu Warter
Colonel allemand
Jean-Hubert Vasina
Soldat désespéré
Pascal Bison
Chasseur
Michel Claraz
Chasseur
Daniel Gainetdinoff
Chasseur
Célestin Personnaz
Chasseur
Jean-Michel Personnaz
Chasseur
Pierre Ferréol
Doublure Sébastien
Valentin Vincendet
Chasseur
Gilbert Suiffet
Doublure César
Yvann Lebedeff
Doublure Sébastien
Lonni Charrier
Doublure Sébastien
Gaspard Gogué Meunier
Doublure Sébastien
Nicolas Vanier
Regie
Juliette Sales
Drehbuch
Fabien Suarez
Drehbuch
Éric Guichard
Kamera
Armand Amar
Musik
Vladi Slav
Musik
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