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Typisch Lynch: Undurchschaubar und packend
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Drama
Mulholland Drive
Spielfilm
USA/F 2001
ab 16
140 Min. (147 Min.)
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Landei Betty, die ein Hollywood-Star werden will, trifft auf eine Frau, die bei einem Autounfall ihr Gedächtnis verloren hat. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach ihrer Identität.
Ein Autounfall auf dem Mulholland Drive bewahrt eine dunkelhaarige Schönheit davor, in einer Limousine erschossen zu werden. Benommen taumelt die junge Frau als einzige Überlebende vom Ort des Geschehens nach Los Angeles herunter. In einem unbewohnten Appartement findet sie Unterschlupf. Doch am nächsten Tag zieht hier die frisch aus der Provinz angekommene Betty ein. Naiv und fröhlich träumt Betty von einer Hollywoodkarriere als Schauspielerin. Als sie die Fremde im Haus ihrer Tante entdeckt, glaubt sie, dass es sich bei "Rita" - so nennt sich das namenlose Unfallopfer - um eine Freundin der Familie handelt. Doch wer Rita in Wahrheit ist, weiß keiner, nicht einmal sie selbst: Bei ihrem Unfall hat die mysteriöse Frau ihr Gedächtnis verloren. Gemeinsam versuchen die beiden, Ritas Identität zu enthüllen. Parallel dazu ereignen sich auch in anderen Ecken der Stadt verworrene Begebenheiten. So stellt sich zum Beispiel ein Auftragskiller bei der Erledigung eines Mordes so unprofessionell an, dass sich in einer Verkettung grotesker Umstände bald ein paar Leichen häufen. Als ein geheimnisvoller Name in Ritas unklarer Erinnerung auftaucht, führt dies nur noch tiefer hinein in ein undurchdringliches Geflecht aus Liebe, Eifersucht, Sex, Macht und Geld. Willkommen in Hollywood, Los Angeles, der Stadt der Engel!
"Mulholland Drive" ist ein filmisches Mysterium, an dem sich viele Interpreten die Zähne ausgebissen haben. Dass darüber hinaus auch noch eine ad absurdum geführte Satire auf Hollywood ins Spiel kommt, könnte damit zu tun haben, dass Lynch hier seine Erfahrungen mit der amerikanischen Filmindustrie thematisiert. So war sein Film ursprünglich als Pilot für eine ABC-Fernsehserie gedacht, wurde jedoch nach einem erbitterten Streit auf Eis gelegt. Erst als mit Canal+ und Alain Sarde zwei französische Partner in das Projekt einstiegen, konnte der Film pünktlich zum Festival in Cannes 2001 vollendet werden. Nach dem Regiepreis in Cannes folgten zahlreiche weitere Auszeichnungen, darunter Nominierungen für den Oscar und die Golden Globes.
Mitwirkende
Naomi Watts
Diane Selwyn / Betty Elms
Laura Harring
Camilla Rhodes / Rita
Justin Theroux
Adam Kesher
Dan Hedaya
Vincenzo Castigliane
Ann Miller
Catherine 'Coco' Lenoix
Robert Forster
Detective Harry McKnight
Brent Briscoe
Detective Neal Domgaard
Katharine Towne
Cynthia Jenzen
Mark Pellegrino
Joe
Jeanne Bates
Irene
Rita Taggart
Linney James
Dan Birnbaum
Irene's Companion at Airport
Lee Grant
Louise Bonner
Scott Coffey
Wilkins
Billy Ray Cyrus
Gene
Chad Everett
Jimmy Katz
James Karen
Wally Brown
Lori Heuring
Lorraine Kesher
Angelo Badalamenti
Luigi Castigliani
Michael Des Barres
Billy Deznutz
Marcus Graham
Vincent Darby
Missy Crider
Waitress at Winkies
Robert Katims
Ray Hott
Randall Wulff
Limo Driver
Maya Bond
Ruth Elms
Patrick Fischler
Dan
Michael Cooke
Herb
Bonnie Aarons
Bum
Michael J. Anderson
Mr. Roque
Joseph Kearney
Roque's Manservant
Enrique Buelna
Back of Head Man
Richard Mead
Hairy-Armed Man
Sean Everett
Cab Driver at LAX
Daniel Rey
Valet Attendant
David Schroeder
Robert Smith
Tom Morris
Espresso Man
Melissa George
Camilla Rhodes
Mo Gallini
Castigliane Limo Driver
Vincent Castellanos
Ed
Diane Nelson
Heavy-Set Woman killed By Messing
David Lynch
Regie
Peter Deming
Kamera
40238868