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Preisgekrönte Ost-West-Komödie
4 Bilder zur Sendung
Komödie
Good Bye, Lenin!
Spielfilm
D 2003
ab 6
120 Min. (121 Min.)
Originaltitel: Good Bye Lenin!
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Kurz vor dem Mauerfall im Jahr 1989 sinkt die engagierte Sozialistin Christiane Kerner (Katrin Sass) ins Koma. Als sie wieder erwacht, ist die DDR Geschichte. Doch den Schock will Sohn Alex (Daniel Brühl) der Mutter ersparen. Kurzerhand gestaltet er die gemeinsame Wohnung in ein DDR-Paradies um. "Good Bye, Lenin!", die vielleicht beste Ost-West-Komödie zur Wende in Deutschland, stammt von Wolfgang Becker. Der Film steckt voller origineller Ideen und besitzt wunderbare Schauspieler -allen voran Daniel Brühl und Katrin Sass, die einmal hinreißend komisch, dann wieder rührend und tragisch agieren. Wolfgang Beckers Komödie gehört übrigens zu den 15 erfolgreichsten Filmen des deutschen Kinos seit 1968!
Ostberlin, Sommer 1990: Deutschland steht vor der Wiedervereinigung. In irrwitzigem Tempo wird der sozialistische Traum entsorgt. DDR-Produkte verschwinden aus den Regalen, Coca-Cola-Banner schmücken Plattenbauten. Eine Übernahme im Handstreich. Nur für den 21-jährigen Alex geht nichts voran. Kurz vor dem Fall der Mauer fällt seine Mutter Christiane, eine verdiente Aktivistin der Deutschen Demokratischen Republik und Gorbatschow-Anhängerin, ins Koma - und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus. Als sie nach acht Monaten die Augen wieder aufschlägt, erwacht sie in einem neuen Land. Sie hat nicht miterlebt, wie West-Autos und Fast-Food-Ketten den Osten überrollen, wie man hastig zusammenwachsen lässt, was zusammen gehört. Lenin ist von seinem Sockel gestiegen. Die Faust zum sozialistischen Gruß gereckt schwebt er von einem Helikopter baumelnd ein letztes Mal durch die Straßen der Hauptstadt. Good bye, Lenin! Welcome D-Mark. Erfahren darf sie von alledem nichts: Zu angeschlagen ist ihr schwaches Herz, als dass sie die Aufregung überstehen könnte. Alex ist keine Atempause gegönnt. Um seine Mutter zu schützen, lässt er nun auf 79 Quadratmetern Plattenbau die DDR wieder auferstehen. Schnell stellt er fest, dass sich dieser Plan schwieriger umsetzen lässt, als erwartet ...
Selten waren sich Publikum, Kritiker und Festival-Jurys so einig, der Film "Good Bye, Lenin" gewann 31 Preise und wurde 15 Mal nominiert, darunter für den "Golden Globe" als bester fremdsprachiger Film. Neun deutsche Filmpreise entfielen auf dieses Kinoereignis - u. a. als bester Spielfilm, für die beste Regie, den besten Hauptdarsteller Daniel Brühl, den besten Nebendarsteller Florian Lukas und das beste Szenenbild (Lothar Holler). Auch der Publikumspreis ging an "Good bye, Lenin!" - und sechs Europäische Filmpreise, so die Publikumspreise an Becker, Brühl und Katrin Saß und den Drehbuchautor Bernd Lichtenberg, zudem wurde Daniel Brühl zum "europäischen Schauspieler des Jahres 2003" gewählt. Hinzu kommen zahlreiche nationale und internationale Film- und Festivalpreise, so der Publikumspreis des "Bayerischen Filmpreises", der "Blaue Engel" als bester europäischer Film auf der Berlinale 2003, der "César", der "Goya" (nationaler spanischer Filmpreis) und der "Spezialpreis der Jury" im spanischen Valladolid. "'Good bye, Lenin!' liefert den ultimativen Beitrag zum Thema Mauerfall. Wolfgang Becker ('Das Leben ist eine Baustelle') ist ein Perfektionist, überlässt nichts dem Zufall. Bei ihm stimmen die Figuren, die Dialoge, die Ausstattung, die Kostüme und Requisiten - unerlässlich bei einem Film, der auf ebenso eigenwillige wie unwiderstehliche Art eine ganz andere Variante der gesamtdeutschen Historie erzählt.
Mitwirkende
Daniel Brühl
Alex Kerner
Katrin Sass
Mutter Christiane Kerner
Chulpan Khamatova
Lara
Maria Simon
Ariane
Florian Lukas
Denis
Alexander Beyer
Rainer
Burghart Klaußner
Robert Kerner - Alex' Vater
Michael Gwisdek
Klapprath
Christine Schorn
Frau Schäfer
Jürgen Holtz
Herr Ganske
Jochen Stern
Herr Mehlert
Stefan Walz
Sigmund Jähn
Eberhard Kirchberg
Dr. Wagner
Hans-Uwe Bauer
Dr. Mewes
Nico Ledermueller
Alex - 11 Jahre
Jelena Kratz
Ariane - 13 Jahre
Laureen Hatscher
Baby Paula - 1 Jahr
Felicitas Hatscher
Baby Paula - 1 Jahr
Martin Brambach
Stasi 1
Michael Gerber
Stasi 2
Robert Störr
Funktionär Ordensverleihung
Philipp Kupfer
Baby Paula - 3 Monate
Ernst-Georg Schwill
Taxifahrer
Rainer Werner
Stasi in Jeansjacke
Marc Bischoff
Junger Stationsarzt
Horst-Dieter Stork
Grenzer 1
Hartmut Kuley
NVA-Offizier
Peter Kurth
'X-TV' Chef
Ditmar Bieseke
Grenzer 2
Arndt Schwering-Sohnrey
Fahrer Krankenwagen
Wolfgang Becker
Regie
Bernd Lichtenberg
written by
Katja De Bock
co-author
Achim von Borries
Drehbuch
Henk Handloegten
Drehbuch
Christoph Silber
Drehbuch
Martin Kukula
Kamera
Yann Tiersen
Musik
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