Thriller
Sanft schläft der Tod
Spielfilm
D 2016
ab 12
130 Min.
Stereo
Als die Kinder von Anja und Frank Mendt verschwinden, übernimmt Werner Kempin den Fall. Franks Vater, der ein Stasi-Beamter war, will helfen. Es sieht danach aus, dass es hier nicht um Lösegeld geht.
Von jetzt auf gleich gerät das Ehepaar Anja und Frank Mendt beim Segelurlaub auf Rügen in einen Alptraum. Nur ein paar Minuten lassen sie den sechsjährigen Finn und die elfjährige Leila im Hafen des Ostseebades Binz alleine. Als die Eltern zurückkommen, ist ihr Boot mitsamt den Kindern verschwunden. Sofort alarmieren sie die örtliche Polizei, deren Suche jedoch erfolglos bleibt. Deshalb übernimmt der LKA-Beamte Werner Kempin bereits nach wenigen Stunden den Fall. Unbedingt helfen möchte jemand, den Frank wegen einer Familientragödie aus DDR-Zeiten zutiefst hasst: sein Vater Herbert Winter, ein ehemaliger Stasi-Beamter, der nach der Wende den Polizeidienst verlassen musste. Er sieht beunruhigende Parallelen zu einer ungeklärten Entführung von Geschwistern aus dem Jahr 1988 und scheint richtigzuliegen. Deshalb willigt der erfahrene Kempin ein, dass sein früherer Kollege die alte Fährte wieder aufnimmt. Diese führt Winter zu weiteren Opfern und lässt Schreckliches ahnen. Bei seinen inoffiziellen Nachforschungen begleitet ihn neben der Polizistin Bentje Vogt auch Frank, dem es selbst in dieser Not schwerfällt, über seinen Schatten zu springen. Unterdessen wartet Mutter Anja mit LKA-Chef Kempin angespannt darauf, dass sich der Entführer meldet. Immer stärker wird die Befürchtung, dass es hier nicht um Lösegeld geht. In das mörderische Psychospiel eines Entführers gerät eine Familie in dem Fernsehthriller "Sanft schläft der Tod" von Regisseur Marco Kreuzpaintner. Zwei preisgekrönte Charakterdarsteller in Bestform liefern sich ein Duell auf Augenhöhe: Matthias Brandt als schwer durchschaubarer Serientäter und Manfred Zapatka in der Rolle des Verfolgers, der ihn zum zweiten Mal jagt und diesmal um das Leben der eigenen Enkel kämpft. Die Handlung nach dem Drehbuch von Holger Karsten Schmidt spitzt sich auf die Frage zu, worum es bei dem Kindesraub wirklich geht. Als zweiten Strang webt der vielfach ausgezeichnete Autor einen Vater-Sohn-Konflikt ein, der von einer Familientragödie zu DDR-Zeiten und doppelter Schuld handelt.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Bernhard Schütz
Werner Kempin
Fabian Busch
Frank Mendt
Marleen Lohse
Anja Mendt
Matthias Brandt
Bernd Peters
Manfred Zapatka
Herbert Winter
Georg Arms
Finn Mendt
Luisa Römer
Leila Mendt
Christina Große
Bentja Vogt
Hannes Wegener
Christoph Ninnemann
David Allers
Michael Wenning, LKA
Helene Grass
Miriam Nohe
Rike Eckermann
Helga Zimmermann
Philipp Sonntag
Stefan Schanz
Hans-Heinrich Hardt
Karl Weishaupt
Eugen-Daniel Krößner
Philipp Benedikt
Ute Willing
Barbara Kührer
Hendrik Arnst
Max Jensen
Sascha Gluth
Jan Hus
Regine Hentschel
Mrs. Koch
Sophie Pfennigstorf
Rezeptionistin
Christian Sonnberger
LKA Spurensicherer
Oskar von Schönfels
Moritz
Luise Wolfram
Blumenverkäuferin
Juri Felsberg
Leon
Chun Mei Tan
Dr. Heiter
Marco Kreuzpaintner
Regie
Holger Karsten Schmidt
head writer
Peter Krause
Kamera
Tim Stanzel
Musik
Moritz Denis
Musik
Eike Hosenfeld
Musik
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