Drama
KinoFestival im Ersten: Schachnovelle
Spielfilm
D/A 2021
ab 12
100 Min. (110 Min.)
Pro Tipp
Stereo
Dolby Digital
Originaltitel: Schachnovelle
Der Anwalt Dr. Josef Bartok wird 1938 in Wien verhaftet. Er soll dem Gestapo-Leiter Zugang zu Konten seiner reichen Klienten verschaffen. Dies verweigernd bleibt er monatelang in Isolationshaft.
Den Glauben an die Unbesiegbarkeit des Geistes im Kampf gegen den Faschismus rückt Regisseur Philipp Stölzl ins Zentrum seiner filmischen Interpretation von Stefan Zweigs "Schachnovelle". Hauptdarsteller Oliver Masucci flüchtet sich als unbeugsamer Intellektueller in ein Schachfieber, um sich den psychologischen Qualen der Isolationshaft zu entziehen. Seine Gegenspieler verkörpert Albrecht Schuch in einer Doppelrolle: zunächst als kultiviert auftretender Gestapo-Offizier im Psychoduell und später als geheimnisvoller Weltmeister in einer realen Schachpartie. Österreich, 1938. Der Wiener Lebemann Dr. Josef Bartok (Oliver Masucci) verdrängt die Gefahr der NS-Machtübernahme. Erst kurz vor dem "Anschluss" an das Deutsche Reich entschließt er sich zur Flucht. Während seine Frau Anna (Birgit Minichmayr) entkommt, gerät Bartok in die Fänge der Faschisten. Gestapo-Offizier Böhm (Albrecht Schuch) möchte den Notar mit Isolationshaft zwingen, die Nummernkonten vermögender Mandanten preiszugeben: kein Gespräch, nichts zu lesen, keine Beschäftigung! Tage, Wochen und Monate vergehen. Als Bartoks Widerstandskraft schwindet, bekommt er ein Buch über Schachpartien in die Hände. Diese unverhoffte Nahrung für seinen ausgehungerten Geist löst ein Schachfieber aus - und zieht ihn in neue Abgründe. Zu seinem ersten Schachspiel mit einem Gegner kommt es Monate später auf der Überfahrt ins Exil. An Bord des Kreuzfahrtschiffes von Owen McConnor (Rolf Lassgård) trifft Bartok auf den amtierenden Weltmeister Czentovic (Albrecht Schuch), dessen Manager Koller (Samuel Finzi) eine Partie arrangiert. Nun beginnt ein Spiel, an dem Bartok zu zerbrechen droht.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Oliver Masucci
Dr. Josef Bartok
Albrecht Schuch
Franz-Josef Böhm / Mirko Czentovic
Birgit Minichmayr
Anna Bartok
Samuel Finzi
Alfred Koller
Andreas Lust
Johann Prantl
Lukas Miko
Gustav Sailer
Joel Basman
Barkeeper Willem
Rolf Lassgård
Owen McConnor
Dieter Bernhardt
Fahrer
Elias Gabele
Passkontrolleur am Hafen
Rafael Stachowiak
Schiffskellner Harry
Isa Hochgerner
Köchin
Maresi Riegner
Dienstmädchen Klara
Anton Rattinger
Fahrer Max
Aron Eichhorn
Demonstrant
Johannes Zeiler
Dr. Fink
Markus Schleinzer
Dr. Auer
Clemens Berndorff
Dr. Swoboda
Gerhard Flödl
Kellner Palais Auersperg
Heiko Köchel
Gestapomänner
Kari Rakkola
Gestapomänner
Christian Dungl
Gestapomänner
Belush Korenyi
Pianist Hotel Metropole
Philipp M. Krenn
Beamte an Hotelrezeption
Moritz von Treuenfels
Schutzmann Erich
Christoph Kostomiris
Gestapo-Beamter
Carl Achleitner
Schachspieler an Bar
Manfred Möck
Schachspieler an Bar
Paul Schweinester
Beamter in Hotelbibliothek
Luisa-Céline Gaffron
Fridl
Philipp Stölzl
Regie
Eldar Grigorian
Drehbuch
Thomas W. Kiennast
Kamera
Ingo Frenzel
Musik
43472690