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Reingelegt – doch kein Alibi für den Ehemann
3 Bilder zur Sendung
Kriminalfilm
Zeugin der Anklage
Spielfilm
USA 1957
ab 12
135 Min. (116 Min.)
Originaltitel: Witness for the Prosecution
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Die unnahbare Christine Vole hat ihrem unter Mordverdacht stehenden Gatten ein Alibi verschafft. Aber die undurchsichtige Dame widerruft vor Gericht - als Zeugin des Staatsanwalts.
Sir Wilfrid Robarts, Londons wohl berühmtester Strafverteidiger, kehrt niedergeschlagen in sein Haus zurück. Sein Arzt hat ihm geraten, seinen Beruf aufzugeben, und ihm strikt das Rauchen und Trinken verboten. Außerdem hat er ihm die strenge Schwester Plimsoll zur Seite gestellt. Die Zukunftsaussichten erscheinen dem alten Herrn also düster. Doch da kommt Sir Wilfrid der Zufall zu Hilfe, der ihn aus dem Dilemma eines Lebensabends ohne Aufregungen befreien könnte. Ein befreundeter Rechtsanwalt berichtet von einem nahezu aussichtslosen Fall. Ein gewisser Leonard Vole ist angeklagt, die reiche Witwe Mrs. French ermordet zu haben. Tatsache ist, dass Vole seit Wochen häufiger Gast der Witwe war und von ihr bewundert wurde. Wenige Tage, bevor sie tot aufgefunden wurde, hatte sie ihm ihr beträchtliches Vermögen vermacht. Vole streitet den Mord ab. Er behauptet, von dem Testament und dem Reichtum der Toten nichts gewusst zu haben. Aber er hat kein Alibi für die Tatzeit. Diese Sachlage ist ganz nach Sir Wilfrid Robarts Geschmack. Er übernimmt den Fall trotz aller Ermahnungen seines Arztes. Zunächst bittet er die Frau des Angeklagten, Christine Vole, zu sich. Sie ist der einzige Mensch, der Vole entlasten kann, wozu sie jedoch nicht bereit ist. Ganz im Gegenteil: Sie tritt am ersten Verhandlungstag sogar als Zeugin der Anklage auf!
Der Film entstand nach einem Roman von Agatha Christie. Charles Laughton und seine Ehefrau Elsa Lanchester, die die strenge Krankenschwester Miss Plimsoll verkörperte, erhielten 1958 eine Oscar-Nominierung. Zudem wurden auch Billy Wilder als Regisseur, "Zeugin der Anklage" als bester Film, Daniel Mandell für den Filmschnitt, Arthur Hornblow jr. für die Produktion und Gordon Sawyer für den Ton nominiert. Den Oscar bekam schließlich niemand von ihnen. Elsa Lanchester erhielt zumindest im gleichen Jahr einen Golden Globe. Das "Lexikon des Internationalen Films" schreibt: "Durch die schauspielerischen Leistungen, vor allem von Charles Laughton und Marlene Dietrich, und die kühl-perfekte Inszenierung Billy Wilders, die die Spannung des klassischen "courtroom drama" buchstäblich bis zum letzten Moment aufrechterhält, ein Meisterwerk seiner Gattung.".
Mitwirkende
Tyrone Power
Leonard Vole
Marlene Dietrich
Christine Helm
Charles Laughton
Sir Wilfrid Robarts
Elsa Lanchester
Miss Plimsoll
John Williams
Brogan-Moore
Torin Thatcher
Mr. Myers
Una O'Connor
Janet McKenzie
Henry Daniell
Mayhew
Ian Wolfe
Carter
Norma Varden
Emily French
Francis Compton
Judge
Philip Tonge
Inspector Hearne
Ruta Lee
Diana
Patrick Aherne
Court Officer
Marjorie Eaton
Miss O'Brien
Franklyn Farnum
Barrister
Bess Flowers
Courtroom Spectator
Colin Kenny
Juror
Ottola Nesmith
Miss Johnson
William H. O'Brien
Barrister
J. Pat O'Malley
Shorts Salesman
George Pelling
Bit Part
Jack Raine
Doctor
Molly Roden
Miss McHugh
Jeffrey Sayre
Clerk at Old Bailey
Norbert Schiller
Spotlight Operator in German Cafe
Bert Stevens
Courtroom Spectator
Ben Wright
Barrister Reading Charges
Billy Wilder
Regie
Harry Kurnitz
screenplay
Lawrence B. Marcus
adaptation
Russell Harlan
Kamera
Matty Malneck
Musik
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