80 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg: Warum Dresden? Die Macht der Erinnerung (MDR)
Geschichte
In der Nacht des 13. Februar 1945 sah der sechsjährige Friedrich Porsdorf von Radebeul aus eine unvorstellbare Vision: eine schwarze Masse, die sich langsam in weiße Punkte auflöste – die Überlebenden des Bombardements von Dresden. **Dieser Anblick brannte sich so tief in seine Seele, dass er fortan nur eines wollte: das Grauen auf die Leinwand bringen.** Die neue Dokumentation beleuchtet nicht nur die Zerstörung Dresdens, sondern auch die Frage, warum gerade diese Stadt bis heute im kollektiven Gedächtnis nachhallt. Doch die Suche nach Antworten ist ein Minenfeld. Historiker Johannes Schütz deckt auf, wie **die gleiche Propaganda, die bereits von den Nationalsozialisten gestreut wurde, in der DDR und sogar bei rechtsextremen Gedenkmärschen weiterlebte** – ein Beweis dafür, dass das Ringen um die Deutungshoheit auf die Vergangenheit bis heute andauert. Die Sendung zeigt, wie Erinnerung zur Waffe wird und welche Folgen das für das Verständnis der Geschichte hat. Sendung vom 10.02.2026 (MDR)
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