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Bergbau führt verschiedenste Menschen zusammen
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Drama
Sonnensucher
Spielfilm
DDR 1958
110 Min. (116 Min.)
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1950 führt der Uranbergbau für die Sowjets Menschen unterschiedlicher Art zusammen - den Ingenieur Melnikow, den Kommunisten Jupp, den Ex-Soldaten Beier, das Mädchen Lutz, die Prostituierte Emmi.
Der DEFA-Film "Sonnensucher" ist dort angesiedelt, wo einst Wismut-Kumpel unter Tage schufteten, wo Uran für die Sowjetunion gefördert wurde, wo eine ganze Region systematisch zerstört wurde. Den Szenaristen Karl-Georg Engel und Paul Wiens und Regisseur Konrad Wolf ging es auch um Strahlen, aber im übertragenen Sinne, um Strahlen der Sonne, die einen neuen Menschen schaffen, der sich in der Arbeit und Gemeinschaft mit anderen verwirklicht. Dass sie dies nicht plakativ gemacht haben, zeichnet ihren Film aus. Unverblümt und sehr differenziert schildert der Film eine Phase der Anfangsgeschichte der DDR sehr wirklichkeitsgetreu, macht "Erscheinungen wie Desillusionierung, Verbitterung, Apathie zwischen Menschen sichtbar" (DDR-Film, Reihe Film Hanser), zeigt die schweren Arbeits- und Lebensbedingungen des Uranbergbaus. Als "interessantes Zeitdokument von dichter Atmosphäre" (Katholischer Filmdienst: Filme in der DDR) fängt Wolf nach eigenen Worten das "Goldgräberklima jener Jahre" ein, zeigt die Konflikte zwischen der sowjetischen Betriebsleitung und den deutschen Kommunisten einerseits und den zum Teil zwangsverpflichteten Arbeitern andererseits - deutlich gemacht an den drei Hauptcharakteren. Der Film wurde kurz vor dem Start zurückgezogen - den DDR-Funktionären passte seine kritische Sicht nicht, die Sowjetunion hatte auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges Sorge, dass die Westmächte die Schlussfolgerung ziehen könnten, die UdSSR drohe mit ihrer Atommacht. Erst 1971/72 kam "Sonnensucher" heraus.
13 Milliarden Mark soll es kosten, bis die strahlende Hinterlassenschaft der Wismut beseitigt sein wird. Spätestens bis zum Jahr 2015 soll dort grün wachsen, wo einst Wismut-Kumpel unter Tage schufteten, wo Uran für die Sowjetunion gefördert wurde, wo eine ganze Region systematisch zerstört wurde - und wo der DEFA Film "Sonnensucher" angesiedelt ist. Den Szenaristen Karl-Georg Engel und Paul Wiens und Regisseur Konrad Wolf ging es vor allem um die Menschen, die dort arbeiteten. Unverblümt und sehr differenziert, schildert der Film eine Phase der Anfangsgeschichte der DDR sehr wirklichkeitsgetreu, macht "Erscheinungen wie Desillusionierung, Verbitterung, Apathie zwischen Menschen sichtbar" (DDR-Film, Reihe Film Hanser), zeigt die schweren Arbeits- und Lebensbedingungen des Uranbergbaus. Als "interessantes Zeitdokument von dichter Atmosphäre" (Katholischer Filmdienst: Filme in der DDR) fängt Wolf nach eigenen Worten das 'Goldgräberklima jener Jahre' ein, zeigt die Konflikte zwischen der sowjetischen Betriebsleitung und den deutschen Kommunisten einerseits und den zum Teil zwangsverpflichteten Arbeitern andererseits - deutlich gemacht an den drei Hauptcharakteren. Der Film wurde kurz vor dem Start zurückgezogen - den DDR-Funktionären passte seine kritische Sicht nicht, die Sowjetunion hatte auf dem Höhepunkt des kalten Krieges Sorge, dass die Westmächte die Schlussfolgerung ziehen könnten, die UdSSR drohe mit ihrer Atommacht. Erst 1971/72 kommt "Sonnensucher" heraus.
Mitwirkende
Ulrike Germer
Lotte Lutz
Günther Simon
Franz Beier
Erwin Geschonneck
Jupp König
Manja Behrens
Emmi Jahnke
Viktor Avdyushko
Sergei Melnikow
Willi Schrade
Günter Holleck
Erich Franz
Weihrauch
Norbert Christian
Josef Stein
Agnes Kraus
Hagere Frau
Brigitte Krause
Berta Mattusche
Horst Kube
Wenzel
Rumina Schorochowa
Wera
Vladimir Yemelyanov
Oberst Fedossjew
Gertrud Brendler
Schauspieler
Oswald Foerderer
Schauspieler
Paul Funk
Schauspieler
Hans-Joachim Glaeser
Schauspieler
Georg Helge
Schauspieler
Wolfgang Kalweit
Schauspieler
Augustin Kowacz
Schauspieler
Bernd Köhler
Schauspieler
Marga Legal
Schauspieler
Werner Lierck
Schauspieler
Christine Lindemer
Schauspieler
Peter Paul Goes
Tkaczyk
Anneliese Körner
Schauspieler
Willi Linke
Schauspieler
Konrad Wolf
Regie
Karl-Georg Egel
Drehbuch
Paul Wiens
Drehbuch
Werner Bergmann
Kamera
Joachim Werzlau
Musik
32076918