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Gans goldiger Märchen-Klassiker
2 Bilder zur Sendung
Märchenfilm
Die goldene Gans
Spielfilm
DDR 1964
Ohne Altersbeschränkung
65 Min. (67 Min.)
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Der Schusterjunge Klaus findet beim Holzhacken im Walde eine goldene Gans. Jeder, der sie berührt, bleibt an ihr hängen. Klaus beschließt, mit diesem komischen Aufzug aufs Schloss zu ziehen.
Klaus lebt mit seinen beiden faulen Brüdern in einer Schusterwerkstatt. Er muss alle Arbeit allein machen. Eines Tages trifft er beim Holzfällen im Wald eine alte Frau, die ihm seine Freundlichkeit mit einer goldenen Gans vergilt. Die hat eine besondere Eigenschaft: Alle Neugierigen, Neidischen, Habgierigen bleiben an ihr hängen. Auf seiner Wanderschaft sammelt Klaus so ein buntes Gefolge, selbst ein Müller mit seinem Esel ist klebengeblieben. In der nächsten Stadt bringt er damit die aus Langeweile in Schwermut verfallene Königstochter zum Lachen. Der König, der demjenigen seine Tochter als Lohn versprach, der dies schafft, stellt angesichts des armen Klaus neue Bedingungen. Klaus löst sie jedoch mit viel Geschick und bekommt die Königstochter.
Der Schuster Klaus und seine beiden Brüder Kunz und Franz haben eine kleine Schusterwerkstatt. Weil die faulen Brüder sich vor der Arbeit drücken, wo es nur geht, muss Klaus, den sie "Dummling" nennen, diese allein verrichten. Nacheinander begegnen sie im Wald beim Holzfällen einem alten Mütterlein, welches jeden der drei um Brot und Wasser bittet. Die beiden Faulpelze antworten ihr mit Geiz und Spott, nur der gutherzige Klaus teilt seine ärmliche Wegzehrung mit ihr. Zum Lohn für seine gute Tat belohnt sie den Schusterjungen Klaus mit einer goldenen Gans. Sie hat eine merkwürdige Eigenschaft: Jeder, der sie berührt, bleibt an ihr hängen. Als nun Klaus mit seinem prächtigen Vogel des Weges kommt, wollen Neugierige ihn anfassen und habgierige Menschen sich eigenhändig von der Echtheit des goldenen Gefieders überzeugen. Aber o weh, sie kommen nicht mehr los. Unserem Klaus macht das natürlich viel Spaß, und er beschließt, mit diesem komischen Aufzug aufs Schloss zu ziehen. Dort lebt eine gar traurige Prinzessin, die bisher zu allen Späßen nicht einmal gelächelt hat. Deshalb hatte der König versprochen, seine Tochter dem zur Frau zu geben, der diesen Bann brechen würde. Als Klaus mit seinem Anhang erscheint, bricht die Prinzessin in herzliches Lachen aus. Doch der König ist nicht gewillt, sein Versprechen zu halten, denn ein Schusterjunge als Schwiegersohn will ihm gar nicht gefallen. Erst soll Klaus noch zwei Aufgaben lösen. Er soll dem König helfen, seine Schätze in Sicherheit zu bringen und den Prinzen Störenfried in die Flucht jagen, der die Prinzessin rauben will. Auch die Brüder von Klaus, faule und dumme Burschen, haben sich vorgenommen, die Hand der Prinzessin zu erringen. Aber Klaus beweist ihnen, dass er nicht der Dummling ist, für den die beiden Taugenichtse ihn halten...
Mitwirkende
Kaspar Eichel
Klaus
Karin Ugowski
Prinzessin
Uwe-Detlev Jessen
Kunz
Peter Dommisch
Franz
Gerd E. Schäfer
Hofgelehrter Weisenstein
Katharina Lind
Lies
Renate Usko
Gret
Gerhard Rachold
Prinz Störenfried
Fritz Decho
Graf Ohnewitz
Heinz Scholz
König
Fritz Schlegel
Wirt
Jochen Thomas
Raufbold
Joachim Fuchs
Schreihals
Hartmut Beer
Spießgeselle
Ralph Boettner
Hauptmann des Königs
Walter E. Fuss
Reiter des Königs
Georg Kranz
Herold des Königs
Karl Heinz Oppel
Erster Musikant
Horst Papke
Zweiter Musikant
Lutz Erdmann
Dritter Musikant
Karen Fredersdorf
Alter Frau
Paul Rendelmann
Bräutigam
Hans-Gotthilf Brown
Diener
Siegfried Hartmann
Regie
Carsten Fiebeler
Regie
Günter Kaltofen
Drehbuch
Karl Plintzner
Kamera
Siegfried Bethmann
Musik
34001151