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Gesellschaft + Soziales
Heimatleuchten
Reportage
A 2025
60 Min.
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Über den Wolken - Winter auf der Turrach
Im Zentrum des Hochplateaus liegt ein halbjährig zugefrorener Bergsee, geteilt zwischen Kärnten und Steiermark. Hüttenwirtinnen, Züchter, Künstler und Köche sorgen dafür, dass auf der Turracher Höhe keine Grenzen spürbar sind.
Es ist eine eigene, kleine Welt auf 1.763 m Seehöhe an der Landesgrenze zwischen Kärnten und der Steiermark: die Turracher Höhe. Das Hochplateau in den Gurktaler Alpen, umringt von den sanften Nockbergen, zählt zu den größten geschlossenen Zirbenwald-Flächen in Österreich. Nadeln, Zapfen und Holz des bekanntesten Baums der Region werden hier seit jeher genutzt. Familie Weißensteiner räuchert mit Zirbenspänen einen selbst hergestellten Camembert und verleiht ihm so eine einzigartige Note. Tochter Marie-Christin zaubert mit den Nadeln ein zartes Waldaroma in ihre Pralinen-Kreationen. Die Landesgrenze zwischen Steiermark und Kärnten verläuft mitten durch den Turracher See. Er steht im Zentrum der Region. Auf den Pisten und den Loipen, die auch über den See führen, tummeln sich die Wintersportler. Die britischen Besatzer haben hier 1946 den ersten Lift, den sogenanntem Engländerlift, gebaut. Die Idee des "Pistenbutlers" ist eine Anspielung auf diese Anfänge des Skifahrens hier heroben. Die Butler versorgen die Wintersportler mit Snacks oder Getränken. Etwas abseits ist von dem Trubel nichts mehr zu spüren. Hier finden sich urige Hütten wie die Wugganighütte von Nicole Huber oder die Lärchenhütte von Heide-Marie Hinteregger, außerdem das höchste Haubenrestaurant der Steiermark, der letzte Hutmacher Kärntens oder ein junger Tischler, der hunderte Kilo schwere Baumstämme aushöhlt, bis sie zu durchscheinenden Lampenschirmen werden.
Mitwirkende
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