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Furtwängler vor dem Entnazifizierungsausschuss
5 Bilder zur Sendung
Drama
Taking Sides - Der Fall Furtwängler
Spielfilm
D/F/A/GB 2001
ab 12
160 Min. (108 Min.)
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Wilhelm Furtwängler, einer der bedeutendsten Dirigenten, muss sich kurz nach Kriegsende vor einem US-Entnazifizierungsausschuss verantworten. Er wird freigesprochen, doch sein Name ist beschädigt.
Wilhelm Furtwängler, einer der bedeutendsten Dirigenten seiner Generation, muss sich vor einem US-amerikanischen Entnazifizierungsausschuss verantworten. Obschon er letztlich von allen Vorwürfen freigesprochen wird, bleibt sein Name durch seine Verbindung mit den Nazis befleckt. Nach der Machtübernahme Hitlers im Jahr 1933 waren jüdische Künstler gezwungen, Deutschland zu verlassen. Wer nicht rechtzeitig ins Exil ging, war mit zunehmenden Repressalien und schließlich mit dem Tod bedroht. Furtwängler blieb und wurde einer der wichtigsten kulturellen Aktivposten der Nazis. Die Frage nach der politischen Verantwortung des Künstlers in einem totalitären Regime bleibt bis heute aktuell. Soll man bleiben - und wie sich verhalten - oder die Heimat verlassen. Der ungarische Regisseur István Szabó wirft mit seiner Sezierung eines Künstlerlebens während der Nazi-Zeit wichtige Fragen auf und zeigt über weite Strecken überzeugend, wie schwierig es sein kann, sie eindeutig zu beantworten. Der Film gewann Preise auf den Filmfestivals von Mar del Plata, Valenciennes und Pescara. Wilhelm Furtwängler, einer der bedeutendsten Dirigenten seiner Generation, muss sich vor einem US-amerikanischen Entnazifizierungsausschuss verantworten. Obschon er letztlich von allen Vorwürfen freigesprochen wird, bleibt sein Name durch seine Verbindung mit den Nazis befleckt. Nach der Machtübernahme Hitlers im Jahr 1933 waren jüdische Künstler gezwungen, Deutschland zu verlassen. Wer nicht rechtzeitig ins Exil ging, war mit zunehmenden Repressalien und schließlich mit dem Tod bedroht. Furtwängler blieb und wurde einer der wichtigsten kulturellen Aktivposten der Nazis. Die Frage nach der politischen Verantwortung des Künstlers in einem totalitären Regime bleibt bis heute aktuell. Soll man bleiben - und wie sich verhalten - oder die Heimat verlassen. Der ungarische Regisseur István Szabó wirft mit seiner Sezierung eines Künstlerlebens während der Nazi-Zeit wichtige Fragen auf und zeigt über weite Strecken überzeugend, wie schwierig es sein kann, sie eindeutig zu beantworten. Der Film gewann Preise auf den Filmfestivals von Mar del Plata, Valenciennes und Pescara.
Mitwirkende
Harvey Keitel
Major Steve Arnold
Stellan Skarsgård
Dr. Wilhelm Furtwängler
Moritz Bleibtreu
Lt. David Wills
Birgit Minichmayr
Emmi Straube
Ulrich Tukur
Helmut Alfred Rode
Oleg Tabakov
Colonel Dymshitz
Armin Rohde
Schlee
August Zirner
Captain Ed Martin
Hanns Zischler
Rudolf Otto Werner
R. Lee Ermey
General Wallace
Robin Renucci
Captain Vernay
Garrick Hagon
Major Richards
Daniel White
Sergeant Adams
Thomas Thieme
Reichsminister
Jed Curtis
Colonel Green
Markus Heinicke
Attendant
Aleksandar Tesla
Projectionist
Jarreth J. Merz
US Soldier
Holger Schober
Steve's Driver
Frank Lebœuf
French Aide
Philip Bowen
US Aide
Thomas Morris
British Sergant
Peter Döring
British Officer
Rinat Shaham
Jazz Singer
Werner Armeln
Remer
Matthias Wilke
Schmidt
Holger Jahn
Aide 1
Werner Zwosta
Aide 2
Thomas Rösicke
Barkeeper 1
Marco Riccardi
Barkeeper 2
Jourii Babalikachvili
Russian Aide
Henry Schindler
U.K. Aide
Chris Martin
U.S. Soldier
Benno Wirth
Stallholder
Ron Hermann
Boy 1
Valentin Tornow
Boy 2
Istvàn Szabò
Regie
Ronald Harwood
screenplay
Lajos Koltai
Kamera
Ulrich Trimborn
Musik
37824924