WDRforyou Reportage: Syrien ohne Assad - Ein Land zwischen Trümmern und Hoffnung
Gesellschaft + Soziales
Schon kurz nach dem Sturz Assads reisten Isabel Schayani und Borhan Akid nach Syrien, um den historischen Umbruch zu dokumentieren. Nun kehren sie zurück - aber in welches Land eigentlich? Für Borhan Akid ist es auch eine persönliche Reise: Er musste Syrien 2014 verlassen und stand vor einem Jahr erstmals wieder auf dem Boden seines Geburtslandes. Was hat sich verändert? Und kann Rückkehr heute wirklich eine Perspektive sein? Ihr Film "Syrien ohne Assad - ein Land zwischen Angst und Hoffnung" begleitet Menschen, die jahrelang in NRW gelebt und nun den Mut gefunden haben, in ihre Heimat zurückzukehren: einen Kunstkurator in Homs, einen Reporter in Damaskus, einen Handwerker in Aleppo. Ihre Geschichten erzählen von Neuanfang und Zweifel, von Alltag in Trümmern - und von der Sehnsucht nach Normalität und Sicherheit. Während Deutschland über Abschiebungen nach Syrien diskutiert, warnt das UNHCR: Das könnte dem Land zum gegenwärtigen Zeitpunkt schaden und es noch weiter schwächen. Isabel Schayani und Borhan Akid zeigen, wie fragil der Wandel bleibt - und wie groß die Hoffnung, dass er gelingt. Ein Film über Heimkehr, Identität und die Frage, ob ein Land nach Jahrzehnten der Diktatur wirklich neu beginnen kann.
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