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Eine überaus komplizierte Familiensituation
2 Bilder zur Sendung
Tragikomödie
C'est ça l'amour
Spielfilm
F/B 2018
95 Min. (98 Min.)
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Mario lebt in Forbach mit seinen Töchtern Frida und Niki. Die Mutter Armelle hat die Familie für eine unbestimmte Zeit verlassen, um zu sich selbst zu finden. Doch dann wird klar: Die Familie steckt in der Krise.
Forbach, Frankreich: Mario ist der liebevolle Vater von zwei Teenagern, Frida und Niki, und bereit, alles für seine Familie zu geben. Seit Armelle, die Mutter, für ein paar Wochen weg ist, um eine Auszeit von der Familie zu nehmen, muss er sich alleine um die Töchter kümmern. Doch das ist nicht immer so einfach. Frida steckt mitten in der Pubertät. Ihre Mutter fehlt ihr, und dann ist da noch ihre Schulkameradin, in die sie sich verliebt hat, aber die ihre Gefühle trotz mehrerer Annäherungsversuche nicht zu erwidern scheint. Mit dem Coming-out seiner Tochter, ihrem ersten Liebeskummer und den Streitereien zwischen den Schwestern ist Mario reichlich überfordert. Alle Versuche, mit Armelle zu sprechen, scheitern; die Frau weicht dauernd aus. Mario geht sogar so weit, bei einem Theaterstück mitzumachen, das an der Bühne geprobt wird, wo Armelle arbeitet. Bei einem abendlichen Kneipenausflug entdeckt er dann die bittere Wahrheit: Armelle kommt nicht mehr zurück, sie ist jetzt mit einem gewissen Greg zusammen ... Als dann Tage später Frida aus Trotz Ecstasy in seinen Tee schüttet, ist eine Grenze überschritten. Armelle soll die Töchter für einige Zeit zu sich nehmen, er braucht nun auch einmal Zeit für sich. Das Theaterstück, bei dem er anfangs nur wegen Armelle mitgemacht hat, entwickelt sich letztendlich als ein Weg zu seiner eigenen Emanzipation - über seine Rolle als Vater und Ex-Mann hinaus.
Nach "Party-Girl" ist dies der zweite Spielfilm der lothringischen Regisseurin Claire Burger, gedreht in ihrer Heimatstadt Forbach. Der Film, der weitgehend durch das eigene Leben der Regisseurin inspiriert ist, handelt von "einer Familie in der Krise, in einer Stadt in der Krise". Es ist auch eine Gelegenheit zu erkunden, "was männliche Sensibilität jenseits der Klischees über Männlichkeit sein könnte" (Interview mit Claire Burger, 40e Cinemed). "Euch zu lieben ist mein Leben" wurde unter anderen in Venedig mit dem Feodora-Award, einem Kritiker-Preis, ausgezeichnet; und auch Bouli Lanners erhielt mehrfache Auszeichnungen für sein empathisches Spiel eines modernen Familienvaters.
Mitwirkende
Bouli Lanners
Mario Messina
Justine Lacroix
Frida Messina
Sarah Henochsberg
Niki Messina
Antonia Buresi
Antonia
Cécile Rémy-Boutang
Armelle
Célia Mayer
Alex
Lorenzo Demanget
Nazim
Tiago Gandra
Tiago
Laure Ballarin
Femme station service
Jean-Claude Acquaviva
Un chanteur corse
François Aragni
Un chanteur corse
Paul Giansily
Unchanteur corse
Stéphane Serra
Un chanteur corse
Jean Sicurani
Un chanteur corse
Maxime Vuillamier
Un chanteur corse
Raymond Burger
L'ouvreur du théâtre
Alfred Tyrakowski
Le directeur du théâtre
Charlotte Grévin
La petite danseuse
Pascale Consigny
La supérieure de Mario
Yasmina Douair
Nadia - la collègue de Mario
Amar Bellal
L'homme à la sous-préfecture
Joëlle Fauconier
La femme à la sous-préfecture
Francesco Verna
L'homme italien
Saadia Abou Dahab
La tante du père de Nazim
Sandra Brastenhoffer
La surveillante du musée
Gaëtan Terrana
Tony - le patron du bar
Nicolas Trinkwell
Le professeur de musique
Michael Ehlen
Le serveur
Franck Lévy
Un garçon du MDMA
Benjamin Soulier Piveso
Un garçon du MDMA
Claire Burger
Regie
Julien Poupard
Kamera
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