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Remake des Kults von 1943 – diesmal in Farbe
3 Bilder zur Sendung
Abenteuerfilm
Der Graf von Monte Christo - Der Verrat
Spielfilm
F/I 1954
ab 12
95 Min.
Originaltitel: Le Comte de Monte-Cristo
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Der Seemann Edmond Dantès kehrt 1814 nach langer Reise heim nach Marseille. Unterwegs hatte er einen Halt auf Elba gemacht und einen Brief von Napoléon mitgenommen, der ihm nun zum Verhängnis wird.
Februar 1815. Edmond Dantès (Jean Marais), seit wenigen Tagen der neue Kapitän der "Pharao", einem Segelschiff des Reeders Morel (André Brunot), ist auf dem Rückweg nach Marseille. Um noch einen letzten Wunsch seines verstorbenen Vorgängers zu erfüllen, macht Edmond unterwegs einen Abstecher auf die Insel Elba zu Napoléon (Julien Bertheau). In Marseille angekommen, wo er sich mit seiner geliebten Mercédès (Lia Amanda) verloben will, wird er von Caderousse (David Ivernel), seinem neidischen 2. Offizier, und von Fernand Mondego (Roger Pigaut), der Mercédès unbedingt heiraten will, als bonapartistischer Agent denunziert. Staatsanwalt Gérard de Villefort (Jacques Castelot), der selbst durch diese Anschuldigung kompromittiert werden könnte, lässt Dantès ohne Urteil lebenslänglich im berüchtigten Gefängnis Château d'If auf der Felseninsel vor Marseille einkerkern und ein Jahr später verkünden, Edmond sei gestorben. Nun willigt Mercédès in eine Heirat mit Fernand ein. Dantès, in strenger Einzelhaft lebendig begraben, wäre wahnsinnig geworden, hätte er nicht mit seinem Mitgefangenen Abbé Faria (Gualtiero Tumiati) Kontakt aufnehmen können. Als der Abbé spürt, dass er sterben wird, verrät er seinem Freund das Geheimnis eines riesigen, 200 Jahre alten römischen Schatzes, den er auf der unbewohnten Insel Monte Christo entdeckt hat. Nach dem Tod des Abbés gelingt Dantès die Flucht von der Gefängnisinsel. Er findet den Schatz, der ihm unermesslichen Reichtum bietet und schwört, ihn nur zu benutzen, um die drei Menschen zu vernichten, die ihn um seine Braut, sein Schiff und seine Freiheit brachten. Bevor er mit Caderousse beginnt, rettet er noch den treuen Reeder Morel vor der Zwangsversteigerung seines Hauses und schenkt ihm anonym ein neues Schiff namens "Pharao". Mit einem geschickten Plan bringt er Caderousse ins Gefängnis. Fortan nennt sich Edmond Dantès Graf von Monte Christo. Er eilt nach Paris, um die beiden anderen Männer zu vernichten. "Der Graf von Monte Christo" von Alexandre Dumas der Ältere, ein Klassiker der Weltliteratur, wurde mehr als ein dutzend Mal verfilmt. Am eindringlichsten und am schönsten hat ihn aber Jean Marais verkörpert, der u.a. auch mit dieser Rolle zum "begehrtesten Junggesellen Frankreichs" avancierte.
Mit "Der Graf von Monte Christo" (1954) schuf Regisseur Robert Vernay die Neuauflage seines eigenen Schwarz-Weiß-Films von 1943, diesmal in Farbe und mit neuer Besetzung. Obwohl Vernay akribisch genau an der Vorlage blieb, musste in beiden Versionen der immense Umfang der Romanvorlage reduziert werden. Der Film erschien als Zweiteiler, wurde später aber von der Verleihfirma auch in einer gekürzten einteiligen Fassung angeboten. "Der Graf von Monte Christo", nach dem gleichnamigen Roman von Alexandre Dumas, wurde weltweit vielfach in Filmen und Serien verarbeitet.
Mitwirkende
Jean Marais
Graf von Monte-Cristo / Edmond Dantès
Lia Amanda
Mercédès Herrera
Daniel Ivernel
Gaspard Caderousse
Jacques Castelot
Gérard de Villefort
Folco Lulli
Jacopo
Louis Seigner
Joannès
Claude Génia
La Carconte
Jean Témerson
König Ludwig XVIII.
France Asselin
Renée de Villefort
Julien Bertheau
L'empereur Napoléon I
Lucien Blondeau
Dantès père
André Brunot
L'armateur Morel
Gualtiero Tumiati
L'abbé Faria
Noël Roquevert
Le colonel Noirtier de Villefort
Roger Pigaut
Fernand de Morcerf
Daniel Cauchy
Bruno
Robert Vernay
Regie
Georges Neveux
Drehbuch
Robert Juillard
Kamera
Jean Wiener
Musik
33650602