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Gasexplosionen in Privathäusern
Eine Gasexplosion zerstört am 5.09.2006 Teile eines Hauses in Gera. Anwohner reagieren sofort, die Feuerwehr rettet ein vermisstes Kleinkind. 13 Menschen werden verletzt, auch Nachbarhäuser und Autos werden beschädigt.
Am 05.09.2006 sitzen die Bewohner der Kaimberger Straße in Gera vor den TV-Geräten, als es plötzlich knallt. Alles wackelt, alles klirrt und plötzlich ist es still. Die ersten Menschen, die reagieren, sind Silke Zschiegner, Thomas Berger und André Kölbel, die mit der Besitzerin des Cafés "Merci" Cathleen Grzeski in deren Lokal sitzen. Sie stürmen auf die Straße und sehen nur Staub und Dreck, bis sie realisieren, dass es in der Kaimberger Straße 4c eine Gasexplosion gegeben hat. Die beiden oberen Geschosse sind zerstört. Doch sie rennen in das Haus und versuchen, den Menschen, die dort leben, zu helfen, kommen aber nicht weit. Schnell ist die Feuerwehr aus Gera-Liebschwitz mit Steffen Höntsch und Silvio Wedel vor Ort. Bald ist klar: Ein Kind fehlt und befindet sich noch im Haus. Der knapp zweijährige Robin Lippold wird vermisst. Zum Glück gelingt es der Feuerwehr, ihn zu retten. Später erweist sich der Bewohner der Dachgeschosswohnung als Schuldiger der Gasexplosion, die er selbst nicht überlebt. Außerdem gab es 13 Verletzte, drei beschädigte Pkw und Schäden an drei Nachbarhäusern.
Mitwirkende
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