Suche läuft …
Ungereimtheiten im Prager Frühling
5 Bilder zur Sendung
Krimireihe
Tatort
Serie
A 2015
ab 12
90 Min. (89 Min.)
Vergangene Sendungen und verfügbare Streams entdecken.
TV Pro Mediathek ladenFür iPhone und iPad. In-App-Käufe verfügbar. Die Verfügbarkeit einzelner Streams hängt vom Sender ab.
Grenzfall
Während der Unruhen des Prager Frühlings im Jahr 1968 ist ein junger Österreicher nahe der tschechischen Grenze verschwunden. Sein Sohn möchte nun erfahren, was damals mit seinem Vater geschah.
Fernsehfilm Österreich 2015 Niederösterreich, in den späten 1960er Jahren. Ein junger Mann geht nachts zum Fischen an die Thaya, Grenzfluss zur damaligen Tschechoslowakei. Es fallen Schüsse, doch die Behörden des sozialistischen Nachbarlandes bestreiten einen Zwischenfall an der Grenze. Der Mann kehrt nicht wieder heim. Jahrzehnte später rollt sein Sohn Max, ein Journalist, die Geschichte wieder auf. Zur gleichen Zeit wird die Leiche eines 45-jährigen Tschechen namens Radok aus der Thaya gefischt. Ein Zufall? Für Moritz Eisner und seine Kollegin Bibi Fellner kommt der merkwürdige Fall, der sie vor der Aufarbeitung langweiliger Aktenberge bewahrt, wie gerufen. Während der Chefinspektor herausfindet, dass Radok ermordet wurde, nimmt seine Kollegin erst einmal ein unfreiwilliges Bad im Fluss. Der Reporter Max zieht sie aus dem eiskalten Wasser und weiht die staunende Kommissarin in die Recherchen über seinen verschollenen Vater ein: Zur Zeit des Prager Frühlings lockte der tschechoslowakische Geheimdienst Republikflüchtlinge mit einer fiktiven Grenze in die Falle. Der heimtückische Plan funktionierte aber nur dank der Kooperation junger Österreicher, die dabei eine unrühmliche Rolle spielten. Offenbar wollte Radok die einstigen Kollaborateure nun zur Rechenschaft ziehen. Musste er deswegen sterben? Der jüngste "Tatort"-Krimi mit Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser erzählt eine wahre Begebenheit. Die unfassbare Geschichte handelt von Tätern und Opfern diesseits und jenseits des Eisernen Vorhangs und von den fatalen Verstrickungen einer Familie in die perfide Machtpolitik des Kalten Krieges. Bei der Aufklärung eines verzwickten Verbrechens müssen Moritz Eisner und Bibi Fellner einen buchstäblichen Grenzfall lösen, dessen Spuren zurück in die späten 1960er Jahre führen. Rupert Henning, bekannt unter anderem als Drehbuchautor für den Kinoerfolg "Nordwand", gibt mit diesem psychologisch feinfühligen Krimi sein überzeugendes "Tatort"-Debüt. Gedreht wurde in der traumhaften Landschaft des niederösterreichischen Waldviertels. Zum Ensemble gehören Harald Windisch, Hubert Kramar, Thomas Stipsits, Charly Rabanser, Karoline Zeisler und der aus "Kottan ermittelt" bekannte Lukas Resetarits.
Mitwirkende
Harald Krassnitzer
Moritz Eisner
Adele Neuhauser
Bibi Fellner
Hubert Kramar
Ernst Rauter
Thomas Stipsits
Manfred Schimpf
Harald Windisch
Max Ryba
Isabel Karajan
Dani Karger
Karl "Charly" Rabanser
Fritz Gassinger
Karoline Zeisler
Maria Strohmayer
Lukas Resetarits
Josef Karger
Michael Fuith
Kurz
Andrea Clausen
Archäologin
Marcel Mohab
Assistent Schmiedt
Darina Dujmic
Ester Tomas
Gideon Singer
Direktor Husak
Günter Franzmeier
Prof. Kreindl
Rupert Henning
Regie
Josef Mittendorfer
Kamera
Kyrre Kvam
Musik
28584039