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Frauenpower in der Kirche: der Essener Domschatz "Alles geben": Neven Subotics Appell für mehr Gerechtigkeit Heimatvernichtung im rheinischen Braunkohlegebiet: Matthias Jungs Fotoband "Revier" "The Sacrifice": Die Choreografin Dada Masilo bei den Ruhrfestspielen "Rivale": Filmdrama um einen ukrainischen Jungen und seine Mutter
1000 Jahre lang hatten Äbtissinnen das Sagen. Zum Dom wurde die Kirche erst 1958, als Essen Erzbistum wurde. Noch heute zeugt die Architektur von der Macht der Stiftsdamen, deren Gestaltungswille die Region wirtschaftlich und kulturell zum Blühen brachte. Schon früh legten sie mit feinsten Goldschmiedearbeiten den Grundstein für den heute weltberühmten Domschatz. Star der Sammlung ist die "Goldene Madonna", die älteste erhaltene vollplastische Marienskulptur der Welt. Auch wenn die Äbtissinnen über Jahrhunderte emanzipatorisch gewirkt haben, vertritt die katholische Kirche bis heute ein rigides und ausgrenzendes Lebensmodell. Umso spektakulärer war die Aktion #OutInChurch, mit der sich über 100 kirchliche Mitarbeiter im Januar 2022 als queer outeten. Rainer Teuber, Museumspädagoge und Leiter des Besuchsdienstes im Domschatz-Museum, war einer der Initiatoren der Aktion. Westart-Moderatorin Siham El-Maimouni spricht mit ihm über seinen Kampf für eine "Kirche ohne Angst".
Mitwirkende
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