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Dank neuem Fall von Lethargie zu Energie
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Kriminalfilm
Das Wunder im Meer von Sargasso
Spielfilm
GR/D/NL/S 2019
ab 16
113 Min. (121 Min.)
Originaltitel: To thavma tis thalassas ton Sargasson
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Die Athener Polizistin Elisabeth ist in ein Dorf versetzt worden, wo sie verbittert ihren Dienst verrichtet. Die Ermittlungen im angeblichen Suizid eines Clubbesitzers holen die Beamtin aus ihrer Lethargie.
Weil sie sich bei einem Einsatz in Athen ihren Chefs gegenüber "unkooperativ" zeigt, wird die Polizistin Elisabeth in das öde Fischerdorf Mesolongi im Westen Griechenlands versetzt. Jahre später ist ihr Leben eine Ruine: Sie trinkt und streitet zu viel; mal gerät sie mit ihrem Sohn Dimitris aneinander, dann wieder mit ihrem Liebhaber Vassilis, einem verheirateten Arzt. Im Ort lebt auch Rita, die sich mit dem Ausnehmen von Aalen in der Fischfabrik über Wasser hält. Rita möchte schon lange fort von hier und ihren kaputten Erinnerungen. Aber ihr manipulativer Bruder Manolis - dank seiner Diskothek eine Szenegröße in Mesolongi - verhindert das immer wieder. Geschickt redet er Rita ein, dass sie nicht weggehen könne, solange ihre demente Mutter sie brauche. Nach einer drogenvernebelten Nacht, in der Manolis den ganzen Ort von der Bühne seines Clubs in einem Schmähgesang beleidigt hat, wird er an einer Eisenkette erhängt am Strand aufgefunden. Elisabeth soll ermitteln, wer für den Mord verantwortlich ist, und Rita, der sie bislang intuitiv aus dem Weg gegangen ist, scheint etwas zu wissen. Bald wird klar, dass die Frauen mehr gemeinsam haben, als ihnen lieb ist. "Das Wunder im Meer von Sargasso" beschreibt in grellen, an David Lynch erinnernden Farben und Szenen die Abgründe der Provinz.
Regisseur Syllas Tzoumerkas gehört zu den bekanntesten Vertretern der "neuen griechischen Welle", zu der auch Yorgos Lanthimos und Athina Rachel Tsangari gehören. Bei Tzoumerkas ist jedoch viel mehr als bei seinen Kollegen die harte Realität (z.B. die Wirtschaftskrise in Griechenland) das Gravitationszentrum seiner Geschichten: Hier ist es neben der Krise, die Provinz mit ihrer Korruption, Hoffnungslosigkeit und die Fluchten daraus. Bei den nationalen griechischen Filmpreisen 2020 wurde der Film mit dem Preis für die beste Regie und die beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.
Mitwirkende
Angeliki Papoulia
Elisabeth
Youla Boudali
Rita
Hristos Passalis
Manolis
Argyris Xafis
Vassilis
Thanasis Dovris
Michalis
Laertis Malkotsis
Andreas
Maria Filini
Axel
Michalis Kimonas
Vangelis
Christian Culbida
Dimitris
Thanos Tokakis
Priest
Laertis Vasiliou
Grigoris
Katerina Helmy
Mother
Alkistis Poulopoulou
Faye
Romanos Kalokyris
Student in Athens
Areti Seidaridou
Eleftheria
Vasilis Darmas
Orfeas
Marianna Bozantzoglou
Nefeli
Ektor Liatsos
Worker
Yorgos Tsemberopoulos
Police chief
Haris Attonis
Jairus
Kristof Lamp
Student in Athens
Thanos Xenakis
Student in Mesolongi
Lilian Antoniou
Student in Mesolongi
Mirto Adosidi
Student in Mesolongi
Michalis Vrettos
Student in Mesolongi
Nikolas Diotis
Lambros
Vassilis Svigos
Nikos
Vlassis Mizalos
Vlassis
Konstantinos Gogoulos
Takis
Aggeliki Paspaliari
Despina
Syllas Tzoumerkas
Regie
Petrus Sjövik
Kamera
Jean-Paul Wall
Musik
38376799