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Geschichte
Wikinger: Aufstieg und Untergang
Reportage
GB 2022
Ohne Altersbeschränkung
50 Min. (45 Min.)
Originaltitel: Vikings: The Rise and Fall
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Das Große Heidnische Heer
In dieser Folge von "Wikinger: Aufstieg und Untergang" untersuchen die Archäologen die vielfältigen Spuren, die mehrere Tausend Nordmänner 866 bei der Eroberung der Stadt York hinterlassen haben.
Die Verwüstung des Klosters von Lindisfarne machte den Wikingern klar, dass die englische Küste äußerst verwundbar war. In den nachfolgenden Jahrzehnten schickten sie immer mehr Drachenboote gen Westen, um dort reiche Beute zu machen. Im Jahr 866 erreichten die Skandinavier York, damals die Hauptstadt des angelsächsischen Königreichs Northumbria. Als "Great Heathen Army" ging dieses Heer von mehreren Tausend heidnischen Kämpfern in die englische Geschichte ein. Die vielfältigen Spuren dieses legendären Eroberungszuges untersuchen die Archäologen in dieser Folge von "Wikinger: Aufstieg und Untergang".
Über einen Zeitraum von rund 300 Jahren verbreiteten die Wikinger in ganz Europa Angst und Schrecken. Aus der Sicht ihrer Zeitgenossen handelte es sich bei den furchtlosen Nordmännern schlicht um blutrünstige Barbaren. Selbst heutzutage werden sie oftmals als "Terroristen des Mittelalters" bezeichnet. In der Tat stellten die Wikinger für die Menschen der damaligen Zeit eine enorme Bedrohung dar. Zwischen dem 8. und frühen 11. Jahrhundert überzogen sie von Skandinavien aus die für sie erreichbare Welt mit Krieg und Zerstörung. Ziel war es, Beute zu machen. Zuerst in England, später an den Küsten des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation und dem mächtigen Frankenreich. Doch die heidnischen Horden aus dem Norden waren ebenso mutige Entdecker und erfolgreiche Händler, die auf ihren drachenkopfbewehrten, pfeilschnellen Langbooten bis tief in die heutige Ukraine, bis nach Russland und Arabien sowie nach Nordafrika vordrangen. Sie entdeckten und besiedelten Island und Grönland, betraten rund 500 Jahre vor Kolumbus Amerika und schufen die Grundlagen für gewaltige Reiche. All dies wurde bislang vor allem aus dem mehr oder weniger einseitigen Blickwinkel einer durch die christliche Kultur geprägten Geschichtsschreibung erforscht und überliefert. "Wikinger: Aufstieg und Untergang" folgt einem entscheidenden Perspektivwechsel. Die Serie betrachtet die Geschichte der Nordmänner aus der Sicht der nordischen Mythologie und gewährt gleichzeitig Einblicke in neueste bioarchäologische Untersuchungen. Auf dieser Basis beleuchtet sie u.a. den Überfall auf das nordenglische Kloster Lindisfarne und die Gründung der Kiewer Rus sowie die Eroberung des englischen Königreichs im Jahr 1066.
Mitwirkende
Ólafur Darri Ólafsson
Narrator
David Petts
Self - Durham University, Lindisfarne Archaeology & History
Anders Winroth
Self - University of Oslo, Viking Age History
Clare Downham
Self - University of Liverpool, Author of 'Viking Kings of Britain and Ireland'
Stefan Brink
Self - University of Cambridge, Early Scandinavian Society, Culture and Slavery
Judith Jesch
Self
Kim Hjardar
Self - Author of 'Vikings at War', Nordic Viking Culture
Cat Jarman
Self - Bioarchaeologist, Author of 'River Kings', The Viking Age & Viking Women
Alban Depper
Schauspieler
Rachel Lee
Schauspieler
Jaap Hogendoorn
Schauspieler
Niels Toft Larsen
Schauspieler
Lasse Mølbak Ilsfort
Schauspieler
Mogens Frost Tvorup Larsen
Schauspieler
Per Andersson
Schauspieler
Christoph Weigl
Schauspieler
Heinrich Weigl
Schauspieler
Rebeca Franco Valle
Schauspieler
Jacob Bjerre Johansen
Schauspieler
Bjørke Asgar Bruun
Schauspieler
Josephine Emilie Brink Nielson
Schauspieler
Tom Jersø
Schauspieler
Brigitte Jersø
Schauspieler
Susanna Broomé
Schauspieler
Fredrik Hellman
Schauspieler
Max Gullberg
Schauspieler
Lonni Larsen
Schauspieler
Flemming Lundholm
Schauspieler
Petra Kusch
Schauspieler
Rickard Åkesson
Schauspieler
Daniel Sharp
Regie
Peter Fellows
Drehbuch
Adam Jandrup
Kamera
Oli Watts
Kamera
Oliver Mayo
Musik
Mark Summerell
Musik
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