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Wunderschöne Story über die Liebe und Tod
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Kaum einer findet den Weg zu Emmas verwahrlostem Hof, bis der Autohändler Max mit dem geklauten Wagen seines Freundes in ihrem Hühnerstall einschlägt. Der Richtige, meint sie, wäre er nicht todkrank.
Emma lebt als Schweinezüchterin völlig allein auf dem heruntergekommenen und hoffnungslos verschuldeten Hof ihrer Familie. Sie behandelt ihre Schweine liebevoll bis zum letzten Tag und schlachtet sie auf ihre eigene, schonende Weise. Max ist Autoverkäufer, auch allein und hat öfter Magenschmerzen. Von seinem Arzt erfährt er, dass er Bauchspeicheldrüsenkrebs und nicht mehr lange zu leben hat. In einer Kurzschlussreaktion klaut er die Schwarzgeldkasse seines Kompagnons. Doch statt in weiter Ferne seine letzten Tage zu verbringen, muss er abhauen. Auf der Flucht fliegt er aus der Kurve und landet auf Emmas Hof. Emma findet das Geld, das sie selbst gut gebrauchen kann, und kümmert sich um Max. Der will erst mal nichts wie weg, doch dann wird aus der Begegnung der beiden eine ergreifende Geschichte über die Liebe und den Tod.
"Emmas Glück" basiert auf dem gleichnamigen Erfolgsroman von Claudia Schreiber, die auch das Drehbuch zum Film verfasste. Regisseur Sven Taddicken hat diesen liebevoll-skurrilen Text mit großer visueller Kraft und schauspielerischer Idealbesetzung in Szene gesetzt. "Emmas Glück" wurde mit Auszeichnungen überhäuft und erhielt unter anderem den Preis in Gold der Gilde deutscher Filmkunsttheater, den Preis für den besten Film und das beste Drehbuch beim Internationalen Filmfestival von Hampton, den großen Preis als bester Film beim Internationalen Liebesfilmfestival in Mons sowie beim Internationalen Filmfestival von Valenciennes. Außerdem wurden Hauptdarsteller Jördis Triebel und Jürgen Vogel für ihre Leistung mehrfach ausgezeichnet: Jürgen Vogel erhielt beim Bayerischen Filmpreis den Darstellerpreis und Jördis Triebel wurde unter anderem als beste Schauspielerin mit dem Nachwuchspreis beim Filmfest München sowie als beste Darstellerin in Mons und Valenciennes ausgezeichnet. Auch im Kino war Sven Taddickens Film sehr erfolgreich und wurde dort von über 350.000 Zuschauern gesehen. Sven Taddicken wurde 1974 in Hamburg geboren und studierte Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Bereits während seines Studiums erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, so den Kurzfilmpreis des Filmfests Dresden für "El Cordobés" und den Deutschen Kurzfilmpreis für "Einfach so bleiben". Sein Kurzfilm "Schäfchen zählen" wurde im Jahre 2000 für einen Studenten-Oscar nominiert. Nach seinen mehrfach prämierten Spielfilmen "Mein Bruder, der Vampir", seiner Episode in der ARTE-Koproduktion "Berlin - 1.Mai" (2006) und "Emmas Glück" kam 2009 sein Spielfilm "Zwölf Meter ohne Kopf" in die Kinos. Nach ihrem Studium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch war Jördis Triebel 2002 Ensemblemitglied am Bremer Theater, wo sie in unterschiedlichsten Hauptrollen Publikum und Kritik begeisterte. Bereits nach ihrer ersten Spielzeit erhielt sie dort den begehrten Kurt-Hübner-Preis. Nach mehreren Fernsehrollen - unter anderem in "Wolffs Revier" (2005, Regie: Jürgen Heinrich)- war "Emmas Glück" ihr erster Kinofilm. Seitdem war Jördis Triebel unter anderem in Sönke Wortmanns "Die Päpstin" (2009) und in "Ein guter Sommer" (2011) von Edward Berger zu sehen. Jürgen Vogel wurde 1968 in Hamburg geboren. Im Alter von 16 Jahren wurde er für den Film "Kinder aus Stein" (1984) entdeckt. Bereits für seine zweite Filmrolle in "Rosamunde" (1988) erhielt er den Bayerischen Filmpreis. Der Durchbruch gelang ihm 1992 mit Sönke Wortmanns Film "Kleine Haie". Während seiner Karriere erhielt Jürgen Vogel praktisch jeden in Deutschland vergebenen Film- oder Fernsehpreis mindestens einmal. Sein Dreifach-Engagement als Koproduzent, Hauptdarsteller und Koautor bei Matthias Glasners "Der freie Wille" (2006) wurde bei der Berlinale mit dem Silbernen Bären für die Beste künstlerische Gesamtleistung ausgezeichnet. Außerdem spielte Jürgen Vogel unter anderem in Dennis Gansels "Die Welle" (2008), Maximilian Erlenweins ARTE-koproduziertem Spielfilm "Schwerkraft" (2009) und Matti Geschonnecks Adaption von Torsten Schulz' Novelle "Boxhagener Platz" (2010) zu sehen. Letztens hat er in "Das Adlon. Eine Familiensaga" von Uli Edel mitgewirkt und die Hauptrolle in "Gnade" (2012) von Matthias Glasner, ein Film der während der Berlinale 2012 uraufgeführt wurde, gespielt.
Mitwirkende
Jördis Triebel
Emma Struwe
Jürgen Vogel
Max Bien
Maik Solbach
Arzt
Martin Feifel
Hans Hilfinger
Hinnerk Schönemann
Henner
Nina Petri
Dagmar
Karin Neuhäuser
Henners Mutter
Arved Birnbaum
Karl
Steffen Schroeder
Jaguarbesitzer
Martina Eitner-Acheampong
Krämerin
Fritz Roth
Krämer
Bruno Schmitz
Gerichtsvollzieher
Mariel Jana Supka
Stationsschwester
Ute Paffendorf
Standesbeamtin
Anja Leppehof
Kundin im Autohaus
Julia Beerhold
Familie im Autohaus
Sebastian Rüger
Familie im Autohaus
Alina Schrader
Familie im Autohaus
Moritz Macher
Familie im Autohaus
Sven Taddicken
Regie
Ruth Toma
screenplay
Claudia Schreiber
screenplay
Daniela Knapp
Kamera
Christoph Blaser
Musik
Steffen Kahles
Musik
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