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Krank durch Früherkennung
Abgesehen vom Gebärmutterhalsscreening sind die medizinisch nachgewiesenen Erfolge der Krebsfrüherkennung bescheiden. Experten informieren über die Risiken und angemessene Strategien im Umgang mit den Früherkennungsprogrammen.
43 Millionen Mal pro Jahr nehmen Deutsche die Möglichkeit zur Krebsfrüherkennung wahr. Das Screening von Gebärmutter, Brust, Darm, Haut und Prostata wird von den Kassen bezahlt und gilt als segensreich. Doch abgesehen vom Gebärmutterhalsscreening sind die medizinisch nachgewiesenen Erfolge der Früherkennung bescheiden. In der Gesamt-Sterblichkeit gibt es keinen oder nur einen sehr geringen Vorteil. Dem stehen erhebliche Nebenwirkungen gegenüber wie Angst, schmerzhafte Untersuchungen und unnötige Behandlungen wie Operationen oder Chemo-Therapien. „Planet Wissen“ informiert über die Risiken und angemessene Strategien im Umgang mit den Früherkennungsprogrammen. Gast im Studio: Dr. rer. medic. Klaus Koch, Ressortleiter Gesundheitsinformation, IQWiG Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
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