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Sechs Lausbuben kämpfen für ihr Zuhause
5 Bilder zur Sendung
Familienfilm
Die 6 Kummerbuben
Spielfilm
CH 1968
130 Min. (125 Min.)
Originaltitel: Die sechs Kummerbuben
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Der Alltag der Familie Kummer wird gestört, als Hannes Lüthi auftaucht und 350 Franken Zinsen auf einen Schuldbrief einfordert. Sie versuchen, mit allen Mitteln, die hohe Summe zusammenzubringen.
Gottfried (Franz Matter) und Sofie Kummer (Linda Geiser) wohnen in einem baufälligen Häuschen ohne Strom und ohne fliessendes Wasser. Der ganze Stolz des Tagelöhners Kummer sind seine sechs Buben: Hermann (Urs Hofmann), der meist Mändu gerufen wird, Hans (Jürg Dreier), Fritz (Beat Schenk), Fred (Heinz Hiltbrunner), Peterli (Uli Hager) und Päuli (Urs Welsch). Der ruhige Alltag der Familie wird gestört, als der Garagist Hannes Lüthi (Peter Markus) auftaucht und 350 Franken Zinsen auf einen Schuldbrief einfordert. Die Bezahlung steht seit Längerem aus. Ende Monat will Lüthi das ganze Geld bar auf dem Tisch sehen oder die Schuld aufkündigen. Dann könnten die Kummers ihr geliebtes Heimetli nur noch verkaufen. Also versuchen sie mit allen Mitteln, die erkleckliche Summe zusammenzubringen. Die Kinder helfen eifrig mit. Und selbst Benz Scheidegger (Ruedi Walter), der in einem Anbau als Untermieter wohnt, steuert im Geheimen sein Scherflein bei, einzig besorgt, dass seine strenge Gattin Bäbi (Margrit Rainer) nichts davon merkt. Ein Bittgang zum Halbbruder in Bern allerdings bringt nur neue Sorgen. Und als gar ein reicher Fremder auftaucht, der das schäbige Häuschen als Feriendomizil kaufen will, wird die Lage bitter ernst. 1934 publizierte Elisabeth Müller "Die sechs Kummerbuben". Die heitere Chronik einer nicht ganz alltäglichen Familie wurde eines der erfolgreichsten Werke der populären Schweizer Autorin. 1968 verfilmte Franz Schnyder die Geschichte nach einem eigenen Drehbuch. Rund zwei Millionen Franken kostete die Produktion in Eastmancolor - in jenen Jahren sehr viel Geld für einen Mundartfilm. Ungewöhnlich am Unterfangen war auch die Beteiligung des damals noch jungen Schweizer Fernsehens. Der Sender übernahm rund die Hälfte der Kosten und bekam dafür eine einheimische Serie, die in 13 Folgen zu je einer halben Stunde programmiert wurde. Am Bildschirm war der Verfilmung ein gewaltiger Erfolg beschieden. Sie schaffte es - für eine Schweizer Produktion ungewöhnlich genug - sogar ins US-Fernsehen. Die geraffte Kinofassung allerdings stiess in den Jahren der Studentenrevolten bei den Kritikern auf wenig Verständnis. In der Folge zog auch das Kinopublikum nicht mit, trotz eines Grossaufgebots an populären einheimischen Darstellerinnen und Darstellern. Für Franz Schnyder waren die Kritiken Grund genug, den Film aus dem Verleih zurückzuziehen. Es sollte seine letzte Filmproduktion bleiben. SRF 1 zeigt "Die sechs Kummerbuben" in einer aufwendig restauriert Fassung.
Dem Kinderbuch von Elisabeth Müller nacherzählte Geschichte einer Taglöhnerfamilie mit sechs Buben, der ein bösartiger Gemeindepräsident das Häuschen wegnehmen will. Der in Koproduktion mit dem Fernsehen gedrehte Film enttäuscht durch kabarettistische Schwarzweißmalerei, psychologische Unstimmigkeiten und ein auf weite Strecken hölzernes und unnatürliches Spiel der Darsteller. Der Film löste bei der durch die Studentenbewegung sensibilisierten Jugend einen Sturm der Entrüstung aus und Zorn bei den Filmschaffenden. (Lex. des Internat. Films).
Mitwirkende
Franz Matter
Vater Gottfried Kummer
Linda Geiser
Mutter Sofie Kummer
Urs Hofmann
Hermann
Jürg Dreier
Hans
Beat Schenk
Fritz
Heinz Hiltbrunner
Fred
Uli Hager
Peter
Margrit Rainer
Bäbi Scheidegger
Ruedi Walter
Benz Scheidegger
Christine Baumgartner
Klärli Kummer
Margrith Baumgartner
Alice
Anneliese Egger
Verena Lüthi
Uli Jost
Heiri
Carl Langlois
Weberli
Peter Markus
Hannes Lüthi
Fritz Nydegger
Emil Kummer
Walter Pfäffli
Güstel
Daniel Ruch
Jocki
Klaus Steiger
Basler Kaufinteressent
Fred Tanner
Dorf Pfarrer
Ines Torelli
Sonja Kummer
Werner Balmer
Lehrer
Ettore Cella
Kellner
Gertrud Demenga
Stiefmutter Kummer
Hannes Dähler
Polizist
Uli Eichenberger
Bäcker Rothenbühler
Willy Frey
Arzt
Werner Hausmann
Lehrer Pflugshaupt
Hedda Koppé
Kundin
Margret Neuhaus
Zionsharfe
Franz Schnyder
Regie
Rosemarie Winterberg
Drehbuch
Andreas Demmer
Kamera
Robert Blum
Musik
Hans Moeckel
Musik
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