Lebensfroher Bademantel-Trip aus Frankreich
Tragikomödie
I Feel Good
Spielfilm
F 2018
105 Min. (103 Min.)
Stereo
16:9
Monique, die Leiterin einer Emmaüs-Gemeinschaft, wird von ihrem Bruder um Asyl gebeten: Jacques hat nur einen Bademantel an, denn er ist aus einem Kurbad geflüchtet, dessen Rechnung er nicht bezahlen kann.
Monique ist eine Anhängerin von Abbé Pierre, dem Gründer der Emmaus-Gemeinschaft für wohltätige Zwecke. In dem von ihr geleiteten Zentrum kommen Personen in Not unter. Eines Tages kreuzt ihr Bruder Jacques auf, von dem sie schon seit Jahren nichts mehr gehört hat. Alles, was er anhat, ist ein Bademantel: Er ist soeben einer Kurbehandlung in einem Wellnesscenter entkommen, die er sich nicht leisten kann. Er ist Mitte 50, und ohne Geld und ohne Job hat er keine andere Wahl, als bei seiner Schwester unterzukommen. Diese bietet ihm an, was sie allen anbietet, die sie aufnimmt: ein Dach über dem Kopf und eine warme Mahlzeit. Die einzige Bedingung für Jacques' Bleiben ist, dass er sich an den Aktivitäten der Emmaus-Werkstätten beteiligt. Doch Jacques hat etwas ganz anderes vor. Er träumt davon, reich zu werden. Die brillante Business-Idee dafür hat er schon: ein Unternehmen gründen, das billige Schönheitsoperationen in Bulgarien anbietet, samt Reise dorthin. Er versucht seine Mitmenschen aus der Emmaus-Gemeinschaft davon zu überzeugen, dass ein attraktiveres Aussehen ihr Leben verbessern würde. Als er die ersten Kunden gefunden hat, darunter auch seine Schwester Monique, geht die abenteuerliche Fahrt nach Bulgarien los. In der Sozialsatire "I Feel Good" prallen zwei entgegengesetzte Weltanschauungen aufeinander, welche die Regisseure Benoît Delépine und Gustave Kervern auf humorvolle Weise miteinander zu versöhnen versuchen. Der Altruismus von Monique, einer guten Seele, die jedem weiterhilft, wird mit Jacques' Individualismus konfrontiert. Das Regie-Duo Benoît Delépine und Gustave Kervern arbeitet bereits seit mehr als 15 Jahren zusammen. In ihren Werken kritisieren sie auf humorvolle Weise die Konsumgesellschaft und deren Folgen. Ihr jüngster Spielfilm "Effacer l'historique" ("Online für Anfänger"), der 2020 auf der Berlinale mit dem Silbernen Bären (Spezialpreis der Jury) ausgezeichnet wurde, thematisiert die Folgen unserer vernetzten Welt und der sozialen Medien. Die Darstellerin der Monique, Yolande Moreau, war vielfach für den belgischen Filmpreis Magritte als beste Schauspielerin nominiert, den sie 2013 gewann.
Das Regie-Duo Benoît Delépine und Gustave Kervern arbeitet bereits seit circa 15 Jahren zusammen. In ihren Werken kritisieren sie auf humorvolle Weise die Konsumgesellschaft und deren Folgen. Ihr letzter Spielfilm "Effacer l'historique" (Verlauf löschen), der 2020 mit dem Sonderpreis der 70. Edition der Berlinale ausgezeichnet wurde, thematisiert die Folgen unserer vernetzten Welt und der sozialen Medien. Die Darstellerin der Monique, Yolande Moreau, erhielt 2019 für ihre hervorragende Interpretation den Magritte-Preis als beste Schauspielerin.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Jean Dujardin
Jacques
Yolande Moreau
Monique
Joseph Dahan
Manu
Jana Bittnerová
Béatrice
Jean-Benoît Ugeux
Vincent
Elsa Foucaud
Corinne
Marius Bertram
Mario
Jean-François Landon
Jean-François
Lou Castel
Grégory
Joël Séria
Le père
Jeanne Goupil
La mère
Xavier Mathieu
Poutrain
Frédéric Felder
Tarzan
Antonel Mocanita
Micha
Marie-Noëlle Terracol
La réceptionniste de l'hôtel thalasso
Manon Brugat
Madame Poutrain
Colette Campos
Madeleine
Jawad Enejjaz
Le responsable du web café
Mustapha Amokrane
Un musicien
Hakim Amokrane
Un musicien
Jean-Luc Amestoy
Un musicien
Rémi Mouillerac
Un musicien
Ghislain Rivera
Un musicien
Yannick Tournier
Un musicien
Antoine Campos
Le pédiatre
Oleg Kupchik
Le docteur Ursus
Liliana Bouladoux
La secrétaire de la clinique
Lucien Etchegoyen
Le passant
Amine Zine Eddine
Le client du web café
Benoît Delépine
Regie
Gustave Kervern
Regie
Hugues Poulain
Kamera
Nicolas Liorit
Musik
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