Drama
Lauf Junge lauf
Spielfilm
D/F/PL 2013
ab 12
100 Min. (112 Min.)
Stereo
16:9
Der neunjährige Srulik kann als Einziger seiner Familie aus dem Warschauer Ghetto in die nahe gelegenen Wälder fliehen. Dort muss er sich bis zum Ende des Krieges alleine durchschlagen.
"Lauf Junge lauf" erzählt die wahre Geschichte des neunjährigen Jungen Srulik, dem die Flucht aus dem Warschauer Ghetto gelingt. Bis zum Ende des Krieges muss er sich allein durch die Wälder schlagen, er lernt, auf Bäumen zu schlafen und Eichhörnchen mit der Schleuder zu jagen. Um nicht verhaftet zu werden, muss Srulik eine andere Identität annehmen. Im Alter von neun Jahren gelingt dem kleinen Srulik (Andrzej und Kamil Tkacz), als einzigem Mitglied seiner Familie die Flucht aus dem Warschauer Ghetto in die nahe gelegenen Wälder. Dort muss er sich bis zum Ende des Krieges mehr oder weniger alleine durchschlagen. Die wenigen Freunde, die Srulik findet, bleiben ihm nicht lange erhalten. Er lebt so einige Monate bis zum Einbruch des Winters von Waldfrüchten, erjagten Kleintieren und kleinen Beutezügen durch die Gärten umliegender Bauernhöfe. Die Einsamkeit, der anhaltende quälende Hunger und der kalte Winter treiben ihn immer wieder in die Dörfer, wo ihm ständig Verrat droht. Aber Srulik hat Glück und wird einige Zeit von einer Bäuerin versteckt, vor allem aber mit einer neuen Identität versorgt: Aus dem flüchtigen Juden Srulik macht sie das versprengte polnische Waisenkind Jurek, das christliche Gebete kennt und ein Kruzifix um den Hals trägt. Doch Jurek bleibt ein Gejagter und das bis zum Ende des Krieges.
Pepe Danquart hat mehrfach Filmgeschichte geschrieben. Der große Durchbruch gelang dem deutschen Regisseur 1993 mit dem Kurzfilm "Schwarzfahrer", für den er im Folgejahr einen Oscar erhielt. Als Mitbegründer der Medienwerkstatt Freiburg gehörte er in den 80er Jahren zu den Pionieren des politischen Videofilms, die eine Gegenöffentlichkeit herstellen wollten. Danquarts Dokumentation "Heimspiel" (2000) über einen Ostberliner Eishockey-Club wurde von ARTE koproduziert. In den Folgejahren machte Danquart abwechselnd Dokumentar- und Spielfilme ("Basta - Rotwein oder Totsein", "Joschka und Herr Fischer"). Mehr im Internet unter: arte.tv/artefilmfestival.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Kamil Tkacz
Srulik Staniak
Andrzej Tkacz
Srulik Fridman/Jurek Staniak
Elisabeth Duda
Magda Janczyk
Itay Tiran
Mosche Frenkiel
Łukasz Gajdzis
Pawel
Przemysław Sadowski
Grzegorz Kowalski
Jeanette Hain
Frau Herman
Rainer Bock
Kommandant des SD-Stützpunktes
Grażyna Szapołowska
Mrs. Ewa Staniak
Zbigniew Zamachowski
Hersch Fridman
Mirosław Baka
Mateusz Wróbel
Jochen Hägele
SS-Officer Gestapo Headquarter
Sebastian Hülk
SS-Man 1 Janczyk Village
Adrian Topol
Young Partisan
Golo Euler
SS-Man Alley
Grażyna Błęcka-Kolska
Mania Wróbel
Olgierd Łukaszewicz
Dr. Zurawski
Izabela Kuna
Mrs. Kowalska
Urs Rechn
SS Scharführer
Lech Dyblik
Fisherman
Katarzyna Bargiełowska
Riwa Fridman
Dariusz Siastacz
Coachman Garbage Cart
Marcel Stefanski
Farmer Jacket Farm
Wieslawa Wesolowska
Farmer's Wife Trap Farm
Krzysztof Porowski
Awrum
Jasper Hufschmidt-Morse
Farmer's Son Trap Farm
Franciszek Wielkoszynski
Schleme
Romuald Krezel
Policeman Ghetto
Szymon Kurylo
Joselelcek
Jacek Wojciechowski
Icek
Oliver Bigalke
SS-Man Ghetto
Filip Witkowski
Lejbele
Damian Ul
Zygmut
Julia Stachowicz
Sofia
Michal Olszewski
Jankiel
Bogdan Koca
Farmer Trap Farm
Pepe Danquart
Regie
Heinrich Hadding
screenplay
Daniel Gottschalk
Kamera
Stéphane Moucha
Musik
43742650