Geschichte
Kriegsschiffe - Tod auf See
Folge 4
Reportage
D 2021
45 Min.
Ungleiche Gegner
Im Zeitalter der asymmetrischen Kriegsführung kämpfen aufständische Gruppen gegen Nationen. Die Geschichte der Kriegsschiffe vom 19. Jahrhundert bis heute wird mit Berichten von bedeutenden Schlachten, Unfällen und Missionen beleuchtet.
Der Kalte Krieg ist vorbei. Nur eine Supermacht ist noch übrig, die USA. Bisher kämpften Schiffe gegen Schiffe. Doch was passiert, wenn neue Feinde mit traditionellen Regeln brechen? Im Zeitalter der asymmetrischen Kriegsführung kämpfen aufständische Gruppen gegen Nationen. Technologie ist das Mittel gegen Terrorismus. Neue Mächte steigen auf, alte werden wiedergeboren. U-Boot-Roboter und Drohnen lassen die Zukunft der Kriegsschiffe erahnen. Jahrtausendelang verändern sich Kriegsschiffe und der Seekrieg kaum - bis im 19. Jahrhundert Eisen durch Stahl und Segel durch Dampfmaschinen ersetzt werden. Die vierteilige Serie erzählt einige der spannendsten Kapitel des Seekrieges. Sie beleuchtet die Geschichte der Kriegsschiffe vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute. Wer die Welt beherrschen will, muss die Ozeane beherrschen. Wer die Ozeane beherrschen will, braucht die besten, die meisten, die stärksten Kriegsschiffe - und die fähigsten Menschen, sie in die Schlacht zu führen. Kriegsschiffe sind seit jeher die teuersten aller Waffenarten. Sie zu bauen, verheißt Prestige und Macht. Doch sie in die Schlacht zu schicken, bedeutet immer ein gewaltiges Risiko, denn eine Seeschlacht kann in wenigen Stunden über das Schicksal von Nationen entscheiden. Die Serie "Kriegsschiffe - Tod auf See" macht einige der bedeutendsten Schlachten, der katastrophalsten Unfälle und der schicksalhaftesten Missionen des letzten Jahrhunderts erlebbar. In Kriegstagebüchern und Memoiren haben Ingenieure, Matrosen und Offiziere ihre Erinnerungen, ihre Absichten, ihre Sorgen und ihre Ideen niedergeschrieben. Ihre Selbstzeugnisse und Bilder geben einzigartige Einblicke in den Seekrieg vor und während des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Zeitzeugen aus Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Schweden, der Ukraine und den Vereinigten Staaten erzählen in exklusiven Interviews von ihren Missionen. Von der Landung in der Normandie am D-Day, für die ein französischer Kommandosoldat intensiv vorbereitet wurde, oder von vier Tagen, in denen ein US-amerikanischer Matrose in Seenot war, nachdem die "USS Indianapolis" von einem U-Boot torpediert wurde. Sie berichten vom Stolz, ihrem Land zu dienen, und der ständigen Angst um das eigene Leben. Internationale Experten und Expertinnen der Marine-Welt ordnen die Ereignisse des Seekrieges ein. Sie stellen Zusammenhänge her und machen deutlich, dass Kriegsschiffe faszinierende Technikwunder und gleichzeitig zerstörerische Kriegsmaschinen sind. Die Serie zeigt historisches und aufwendig restauriertes Archivmaterial sowie persönliche Aufnahmen und neu gedrehte Einstellungen von erhaltenen Kriegsschiffen. Ergänzend geben grafische Elemente Aufschluss über Schiffstypen, Funktionsweisen ihrer Technologie und ihre Waffensysteme - und machen so komplexe Kriegsführung zur See verständlich.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Michael Zitzer
Self - Operation Specialist, USS Wisconsin
Norman Friedman
Self - Naval Historian, Former U.S Navy Advisor
Jeremy Stöhs
Self - Institute for Security Policy, Kiel
Volodymyr Zablotsky
Self - Naval Historian, Kiev
Sarah Kirchberger
Self - Institute for Security Policy, Kiel
Jean-Philipne Rolland
Self - French Navy Admiral
Paula Wallenburg
Self - Lieutenant Commander, HSwMS Gotland
Nick Hewitt
Self - Naval Historian, National Museum of the Royal Navy
Martin Ruchay
Self -Former Commander of the Lübeck Frigate
Mikhail Gorbachev
Self - President of the Soviet Union
Vladimir Putin
Self - President of Russia
Florian Dedio
Regie
Laurent Chalet
Kamera
Corentin Soibinet
Kamera
Laurent Eyquem
Musik
Eike Hosenfeld
Musik
Moritz Denis
Musik
Tim Stanzel
Musik
Achim Gieseler
Musik
Johannes Beere
Musik
Michael Kadelbach
Musik
Henrik Albrecht
Musik
Markus Löhr
Musik
Dirk Busshart
Musik
Wolfram de Marco
Musik
Christoph Schauer
Musik
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