Dokumentation
Marley
Unterhaltung
GB/USA 2012
140 Min. (144 Min.)
Bob Marley liebte Frauen, Fußball sowie Marihuana und war ein überzeugter Anhänger der Rastafari-Bewegung. Er zog seine politische Mission seinen eigenen Kindern vor, pflegte teilweise fragwürdige Kontakte zu Kriminellen und ließ seine Krebserkrankung aus Glaubensgründen zu spät behandeln. All dies zeigt Kevin Macdonald in seinem Dokumentarfilm "Marley" anhand von Konzertausschnitten, Interviews, bislang teilweise unveröffentlichtem Archivmaterial - und offenbart so eine zutiefst ambivalente Persönlichkeit. Der faszinierende Film lässt keinen Raum für blinde Heiligenverehrung, schafft jedoch ein tieferes Verständnis für einen außergewöhnlichen Künstler. Der "Spiegel" fasst den Dokumentarfilm treffend zusammen: "Der Film zeigt Marley nicht als strahlenden Helden. Besonders in den 70er Jahren, als Jamaika kurz vor einem Bürgerkrieg steht, irrt dieser Mann, der in seiner Musik immer richtig und falsch benennt, durch sein Leben. Nicht nur von Frau zu Frau. Er ist mit Politikern befreundet, deren Unmoral er in seinen Songs geißelt. Er duldet Gangster in seinem Umfeld, obwohl er Gewaltlosigkeit predigt. Am Ende stirbt er, weil er sich kraft seines Glaubens weigert, die Krebserkrankung ernst zu nehmen."
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Bob Marley
Self
Ziggy Marley
Self
Jimmy Cliff
Self
Chris Blackwell
Self
Cedella Marley
Self
Rita Marley
Self
Cindy Breakspeare
Self
Danny Sims
Self
Lee 'Scratch' Perry
Self
Bunny Wailer
Self
Diane Jobson
Self
Constance Marley
Self
Marcia Griffiths
Self
Lee Jaffe
Self
Pascaline Bongo Ondimba
Self
Aston Barrett
Self
Neville Garrick
Self
The Wailers
Themselves
Conroy Cooper
Self
Allan Cole
Self
Evelyn Higgin
Self
Carlton Fraser
Self
Margaret James
Self
Hugh Creek Peart
Self
Judy Mowatt
Self
Derek Higgin
Self
Lloyd McDonald
Self
Ibis Pitts
Self
Edward Seaga
Self
Imogene Wallace
Self
Kevin Macdonald
Regie
Mike Eley
Kamera
Alwin H. Küchler
Kamera
Wally Pfister
Kamera
37357651