Aus dem Leben eines Frechdachses
Komödie
Lausbubengeschichten
Spielfilm
D 1964
ab 6
95 Min. (102 Min.)
Stereo
16:9
A mords Gaudi - Kindheitserinnerungen von Ludwig Thoma
Bayern, im Jahre 1886. Lateinschüler Ludwig, Sohn des dahingeschiedenen Forstmeisters Thoma, hat es faustdick hinter den Ohren. Mit verwegenen Einfällen setzt sich der zwölfjährige Lausbub gegen die unliebsame Welt der Erwachsenen zur Wehr. So wischt er dem hochnäsigen preußischen Geheimrat eins aus, indem er mit dessen Sohn Arthur Schiffe versenken mit scharfer Munition spielt. Seinen Schabernack treibt der Bengel auch mit dem frömmelnden Religionslehrer Falkenberg, genannt Pfarrer "Kindlein", und der ewig nörgelnden Tante Frieda. Nachdem er den Bogen überspannt hat, gibt die überforderte Mutter Thoma ihren lebhaften Sohn in die Obhut des strengen Pädagogen Semmelmaier. Der Hauptmann a. D. hat schon so manchem schwererziehbaren Jungen die Hammelbeine lang gezogen, doch mit Ludwig erlebt der Kinderschreck sein blaues Wunder. Am Ende erscheint Ludwig im Traum sein berühmter Namensvetter, König Ludwig II., um seinem vorbildlichen Untertan die bayerische Tapferkeitsmedaille für seinen unermüdlichen Kampf gegen Dünkel, Unduldsamkeit, Verlogenheit, Scheinheiligkeit und aufgeplusterte Autorität zu verleihen. Dieser Kinoerfolg der frühen 60er-Jahre basiert auf den gleichnamigen Geschichten des bayerischen Heimatschriftstellers Ludwig Thoma. In seiner warmherzigen Satire versammelte Helmut Käutner beinahe die komplette Garde führender deutscher Kino- und Volksschauspieler, darunter Beppo Brem, Carl Wery, Harald Juhnke, Michl Lang und Franz Muxeneder. Komödiantisches Highlight ist der Auftritt von Elisabeth Flickenschildt als Oberzicke Tante Frida. In der Titelrolle überzeugt der erst zwölfjährige Hansi Kraus, der in allen vier Fortsetzungen auftrat und später als "Lümmel von der ersten Bank" große Popularität erlangte.
Unterhaltsame und erfolgreiche Verfilmung der Kindheitserinnerungen von Ludwig Thoma (1867-1921); Helmut Käutner verlässt sich vor allem auf die sorgsam rekonstruierten altbayrischen Trachten und Milieus; satirische Spitzen bleiben "gemütvoll". Fortsetzungen: "Tante Frieda" (1965), "Onkel Filser" (1966) (Lex. des Internat. Films).
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Hansi Kraus
Ludwig Thoma
Michl Lang
Josef Filser
Heidelinde Weis
Cora
Käthe Braun
Frau Thoma
Friedrich von Thun
Franz Reiser
Carl Wery
Semmelmaier
Franz Muxeneder
Pedell Quirin Vögeler
Elisabeth Flickenschildt
Tante Frieda
Georg Thomalla
Geheimrat
Harald Juhnke
Stuewe
Renate Kasché
Aennchen Thoma
Michael Verhoeven
Karl Schultheiss
Willy Rösner
Dominikus Pfanzelter
Rudolf Rhomberg
Pfarrer Falkenberg, 'Kindlein'
Oliver Hassencamp
Professor Bindinger
Ilse Pagé
Geheimrat's daughter
Ernst Fritz Fürbringer
Headmaster
Hilli Wildenhain
Mrs. Semmelmeier
Balduin Baas
Private tutor
Rosl Mayr
Innocenta
Else Quecke
Emilie, Frau Geheimrat
Pierre Franckh
Arthur
Michael Bester
Fritz
Franz Loskarn
Expeditor
Alfred Pongratz
Pepi
Veronika Pröbstl
Furtner Marie
Thomas Reiner
King Ludwig II
Lilo Schick
Mrs. Vögeler
Franz Seitz
Voice of Prof. Seitz
Hans Stadtmüller
Primary school teacher
Hans Terofal
Pharmacist Seitz
Karl Tischlinger
Man in train
Helmut Käutner
Regie
Kurt Heuser
screenplay
Heinz Pehlke
Kamera
Rolf A. Wilhelm
Musik
32077486