Lebensretter
Folge 211 | Gesellschaft + Soziales
Nachdem am 08.10.1958 in Stockholm der erste vollständig innerhalb des Körpers befindliche Herzschrittmacher eingesetzt wurde, beginnt man Anfang der 1960er Jahre auch in der DDR mit Herzschrittmacher-OPs. Hannelore Pigorsch aus Eilenburg ist eine der ersten Patientinnen, die einen solchen Schrittmacher erhält, der aber teuer importiert werden muss. In den 1970er Jahren beginnt in der DDR ein Team um den Berliner Kardiologen Prof. Dr. Joachim Witte und den Diplom-Physiker Kurt-Bernd Otte mit der Entwicklung eines Herzschrittmachers "Made in GDR". 1974 ist es geschafft und vier Jahre später beginnt in Halle/Saale die Serienproduktion. Ende der 1970er Jahre werden dann auch Kindern Herzschrittmacher implantiert. Jana Drevenstedt, 1970 geboren, bekommt so kurz vor ihrem 11. Geburtstag einen Herzschrittmacher eingesetzt. Oberarzt Dr. Norbert Klein vom Klinikum St. Georg in Leipzig ordnet die Operationen und Verläufe medizinisch ein. Frau Pigorsch und Frau Drevenstedt erfreuen sich bis zum heutigen Tag bester Gesundheit. Im Mittelpunkt der Sendung stehen neben den Menschen, denen ein Unglück widerfahren ist, auch mutige Ersthelfer, die selbstlos anderen zu Hilfe geeilt sind. Aber auch professionelle Retter wie Sanitäter, Ärzte und Feuerwehrleute, die nicht selten auch Mut und Ausdauer benötigen, werden in der Sendung vorgestellt. Die Beiträge zeigen reale Rettungsaktionen, die an Originalschauplätzen nachgestellt werden. Dabei wird das Drehteam von medizinischen Einsatzkräften, der Feuerwehr und der Hubschrauberrettung unterstützt. Experten schätzen die Situation ein und beschreiben Gefahren und Risiken.
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