Drama
Was gewesen wäre
Spielfilm
D 2019
ab 6
85 Min. (89 Min.)
Die frisch verliebte Ärztin Astrid verbringt mit Paul ein romantisches Wochenende in Budapest. Dort begegnet sie zufällig ihrer Jugendliebe wieder, mit der sie einst aus der DDR flüchten wollte.
Astrid ist frisch verliebt in Paul, der noch vor ein paar Monaten als Herzpatient auf ihrem OP-Tisch lag. Die Chirurgin hat ihr Leben im Griff und weiß, was sie will. Paul dagegen ist ein Lebemann, war nie wie Astrid verheiratet und trinkt ein bisschen zu viel. Er will ihr eine Freude machen und so überrascht er sie mit einer romantischen Wochenendreise in die ungarische Hauptstadt Budapest. Das Paar wohnt in einem luxuriösen Hotel, doch schon beim ersten Abendessen im Speisesaal verschwindet Astrid, ohne Paul Bescheid zu sagen. Am Abend geht Paul allein in die Hotelbar und lernt die beiden Brüder Julius und Sascha kennen, die gemeinsam eine Galerie in Hamburg führen. Als Astrid am nächsten Morgen ein zweites Mal plötzlich und für Paul unerklärlich aus dem Hotel verschwindet, wird deutlich, dass die beiden sich nach knapp drei Monaten Beziehung im Grunde kaum kennen. Astrid muss ihrem Freund erklären, dass auch sie die beiden Brüder kennt - und zwar von vor mehr als 30 Jahren. Astrid lernte Julius 1986 auf einer Künstlerparty kennen und er wurde ihre erste große Liebe. Das Wiedersehen ruft in Astrid Erinnerungen an ihre Jugend in der DDR wach. Julius wollte damals mit ihr nach West-Berlin fliehen, um dort gemeinsam ein neues Leben zu beginnen. Astrid stand vor einer schwierigen Entscheidung. Sie hatte die Wahl zwischen einer Karriere als Ärztin, der Sicherheit und Geborgenheit ihrer ostdeutschen Heimat und andererseits einem gewagten Abenteuer, der Flucht mit ihrer großen Liebe Julius in den Westen … Eine Entscheidung, welche die Ende 40-Jährige bis heute nicht losgelassen hat und deren Konsequenzen sie sich nun hier in Budapest bei ihrem überraschenden Wiedersehen mit Julius stellen muss. Aber auch für Paul ist es kein Leichtes mitzuerleben, wie Astrid von ihren nie richtig verarbeiteten Gefühlen für Julius wieder eingeholt wird. Die gerade erst beginnende Liebe zwischen Astrid und Paul wird auf eine harte Probe gestellt: Wo verlaufen die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Vertrauen und Eifersucht - und kann man seine erste große Liebe überhaupt jemals vergessen?
Das Regiedebüt von Florian Koerner von Gustorf, bisher vor allem als Produzent von Christian-Petzhold-Werken wie "Transit" (2018)bekannt, ist ein erwachsenes Liebesdrama, das mit zwei Zeitebenen spielt. Einer frischen Liebesbeziehung steht die Geschichte einer leidenschaftlichen Jugendliebe während der Teilung Deutschlands in Ost und West gegenüber. Der um Liebe und Flucht handelnde Film "Was gewesen wäre" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Gregor Sanders, der auch das Drehbuch des Filmes schrieb. Vor der eindrucksvollen Kulisse Budapests stellt sich die Hauptfigur Astrid, verkörpert von Christiane Paul, den Konsequenzen einer Entscheidung, die sie vor sehr langer Zeit getroffen hat.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Christiane Paul
Astrid
Ronald Zehrfeld
Paul
Sebastian Hülk
Julius
Barnaby Metschurat
Sascha
Mercedes Müller
Astrid (young)
Lena Urzendowsky
Jana
Leonard Kunz
Julius (young)
Matti Schmidt-Schaller
Sascha (young)
Erika Marozsán
Margarete
Björn Freiberg
Platzanweiser Restaurant
Lengyel Tamás
Jozef
Béla Gabor Lenz
Poet
Nina Kronjäger
Katharina
Claudia Geisler-Bading
Miss Bohnert
Sara Fazilat
Schwester Sabine
Filip Januchowski
Thomas Gütschow
Bill Becker
Punk
József Kovács Molnár
Barkeeper
Roland Tamu
Grenzpolizist
Florian Koerner von Gustorf
Regie
Gregor Sander
Drehbuch
Reinhold Vorschneider
Kamera
Max Müller
Musik
39060061