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Folge 1740 | Kunst + Kultur
Claude McKay, ein Jamaikaner in Douarnenez 1925: Auf dem Weg nach Brest erfährt ein Reisender vom Tod des Freundes, den er eigentlich besuchen wollte. Dieser Mann war Claude McKay: Jamaikaner, Dichter, Romanautor und Schlüsselfigur der anti-rassistischen, anti-kolonialen Bewegung "Harlem Renaissance". Ohne festes Ziel setzte er seine Reise an der bretonischen Küste fort, bis zur Hafenstadt Douarnenez. Dort vertrauten sich die Männer ihm an und die Frauen lehrten ihn die Revolution. Diese Erfahrungen verarbeitete McKay in einer sehr persönlichen Novelle "Dîner à Douarnenez" die ein Jahrhundert später veröffentlicht wurde. Bambuco, Gesang aus den kolumbianischen Bergen In den kolumbianischen Anden erzählen melancholische Melodien von den Gebirgsbewohnern und ihrer Liebe zur Heimat. Der ursprünglich rein instrumentale Bambuco ist Ausdruck der kolumbianischen Identität und darf bei keiner Feier fehlen. Seit Langem begleitet er die wechselvolle Geschichte des von Bürgerkriegen gezeichneten Landes. Albanien: Arbamas Goldbrasse mit Gemüse In Himara verrät Arbama ihr leckeres Rezept für eine Goldbrasse mit Gemüse. Die frühere Fischhändlerin füllt selbst geerntete Zutaten in eine Auflaufform: Karotten, Kartoffeln, Paprika und Zwiebeln. Es folgt der ausgenommene, mit Knoblauchzehen gefüllte Fisch. Und weil Arbamas Familie die Musik im Blut liegt, findet die Verkostung zwischen zwei Gesangseinlagen statt! Vereinigtes Königreich: Gefahr im Paradies Clapham Common im Süden von London ist mit seinen ausgedehnten Grünflächen eine Oase der Ruhe für Jogger und Familien. Allerdings trieb in diesem beliebten Stadtteil einst einer der ersten Super-Bösewichte der Neuzeit sein Unwesen.
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