Dramaserie
Anna
Staffel 1, Folge 4
Serie
I/F/USA 2021
ab 16
55 Min. (56 Min.)
Free-TV-Premiere
Stereo
16:9
Das unsichtbare Wildschwein
Anna erreicht das Hauptquartier der Jugendgruppe, welche die Kontrolle über den Bezirk erlangt und Astor entführt hat. Weil sie sehr gut singen kann, fällt Anna der Anführerin Angelica sofort auf.
Nachdem Anna sich mit Hilfe von Pietro aus der Gefangenschaft bei Mario befreien konnte, macht sie sich alleine auf den Weg, um Astor zu retten. Ihr kleiner Bruder wurde von der Jugendgruppe der „Blauen“ und „Weißen“ aus ihrem Haus entführt. Um Zutritt zum Hauptquartier der Gruppe zu erlangen, verrät Anna der Torwache des Palazzo, dass sie singen kann, was ihr eine Audienz bei der mysteriösen Anführerin Angelica einbringt. Von nun an ist Anna im engsten Vertrautenkreis von Angelica, doch die hat sie ständig im Auge. Deshalb fällt es ihr auch auf, als Anna eines Morgens verschwunden ist. Anna gelangt zu Astor und will ihn dazu bringen, mit ihr zu flüchten. Doch der möchte bleiben, zum ersten Mal im Leben hat er Freunde gefunden. Anna bekommt Panik, denn die Strafe für einen Fluchtversuch ist hoch … Nach der Erfolgsserie "Ein Wunder" erzählt Niccolò Ammaniti in "Anna" von einem Virus, der alle Erwachsenen und Jugendlichen ab der Pubertät tötet. Anna, ein zwölfjähriges Mädchen, hat der sterbenden Mutter versprochen, gut auf ihren kleinen Bruder Astor aufzupassen. In ihrem abgelegenen Haus versucht Anna, das Überleben zu sichern: Tagsüber sucht sie nach Nahrung, nachts erzählt sie Astor Geschichten. Bis Astor eines Tages spurlos verschwunden ist … Die Serie beeindruckt nicht nur durch das Spiel der Kinder und Jugendlichen in einem Setting von „Herr der Fliegen“, sondern auch besonders durch die starken, poetischen Bilder, die eine dystopische Welt zeichnen.
"Anna" greift mit einem sich auf der Welt ausbreitenden Virus ein aktuelles Thema auf, es ist jedoch reiner Zufall, dass die Serie inmitten der Corona-Pandemie ausgestrahlt wird: "Anna" basiert auf der gleichnamigen Romanvorlage Niccolò Ammanitis aus dem Jahr 2015, der seinen Roman als Drehbuch adaptierte und bereits ein halbes Jahr vor Ausbruch des Coronavirus als Regisseur zu drehen begann. Die Serie beeindruckt nicht nur durch das Spiel der Kinder und Jugendlichen in einem Setting, das an "Herr der Fliegen" von William Golding erinnert, sondern auch ganz besonders durch die starken, poetischen Bilder, die eine dystopische Welt zeichnen. Niccolò Ammaniti konnte schon 2019 mit der ARTE-Serie "Ein Wunder" Presse und Publikum begeistern.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Giulia Dragotto
Anna
Alessandro Pecorella
Astor
Clara Tramontano
Angelica
Giovanni Mavilla
Pietro
Roberta Mattei
Katia la 'Picciridduna'
Elena Lietti
Maria Grazia
Viviana Mocciaro
Young Anna
Nicola Mangano
Baby Astor
Sara Ciocca
Biancaneve
Miriam Dalmazio
Ginevra
Oro De Commarque
Cenerentola
Matilde Fazio
Young Angelica
Elisa Miccoli
Cappuccetto Rosso
Niccolò Ammaniti
Regie
Francesca Manieri
Drehbuch
Gian Enrico Bianchi
Kamera
29463148