Land + Leute
Peru - An der Küste der Inka
Reise & Kultur
CH 2019
45 Min.
Stereo
Peru - An der Küste der Inka
Dramatisch stürzt die Küste ins Meer, die sogenannte Costa von Peru ist eine gigantische Wüste am Pazifik, 2400 Kilometer lang. Schroff, bizarr, wie von einem anderen Stern. Uralte Kulturen siedelten hier, die Moche und die Chimú. Später regierten die Inka, das selbst ernannte Königsvolk der Anden.
Im Städtchen Huanchaco im Norden Perus bauen sich die Fischer jeden Monat ein neues Boot aus Schilfrohr. Schon vor etwa 2000 Jahren fuhren die Moche so hinaus aufs Meer. Carlos Segura Azola ist ein Nachfahre der Moche. Die kleinen Schiffe heissen Caballito de Totora (Schilfpferdchen), weil die Form an ein Pferd erinnert und die Fischer darin knieend in den Wellen reiten. Im Süden, in der Hafenstadt Pisco sind Mototaxis auf drei Rädern das Verkehrsmittel. Jedes Moto sieht anders aus, denn die jungen Fahrer motzen ihre Dreiräder ständig auf, mit Spoilern, Spiegeln und allerlei Verzierungen, um bei den Fahrgästen aufzufallen. Nirgendwo in ganz Peru ist der Strassenverkehr so dicht und chaotisch wie in der Hauptstadt Lima. Täglich geht der Reporter Juan Ortiz deshalb mit seinem Delta-Gleiter über der Küstenstrasse in die Luft, von wo er live für die Verkehrsnachrichten berichtet. Die bis zu 160 Meter hohe Steilküste sorgt für steten Aufwind an den Klippen.
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