Gesellschaft + Soziales
Lebensretter
Folge 207
Reportage
D 2021
45 Min.
Stereo
16:9
Schiffsunglück Böhlen
Der DDR-Tanker "MS Böhlen" befindet sich im Oktober 1976 mit 10.000 Tonnen Rohöl an Bord auf der Rückreise von Venezuela in den Heimathafen Rostock, als die "Böhlen" am 13.10.1976 die Klippen vor der Insel Île de Sein an der französischen Atlantikküste rammt. Der Kapitän entscheidet sich für die Weiterfahrt, obwohl die "Böhlen" leck geschlagen ist. Ein Sturm kommt auf, das Schiff läuft mit Wasser voll und sinkt. Die Besatzungsmitglieder Thomas Christel, Klaus Lippke, Ralf Senkel und Manfred Schuh erinnern sich in "Lebensretter" an das Unglück. Der DDR-Marineexperte Hans-Herrmann Diestel ordnet das Geschehen ein. 24 Besatzungsmitglieder und zwei mitreisende Ehefrauen kamen beim Untergang der "MS Böhlen" ums Leben, nur elf Personen konnten gerettet werden. Im Mittelpunkt der Sendung stehen neben den Menschen, denen ein Unglück widerfahren ist, auch mutige Ersthelfer, die selbstlos anderen zu Hilfe geeilt sind. Aber auch professionelle Retter wie Sanitäter, Ärzte und Feuerwehrleute, die nicht selten auch Mut und Ausdauer benötigen, werden in der Sendung vorgestellt. Die Beiträge zeigen reale Rettungsaktionen, die an Originalschauplätzen nachgestellt werden. Dabei wird das Drehteam von medizinischen Einsatzkräften, der Feuerwehr und der Hubschrauberrettung unterstützt. Experten schätzen die Situation ein und beschreiben Gefahren und Risiken.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
32431437