Dystopischer Thriller mit cleverer Prämisse
Thriller
Last Contact
Spielfilm
GB 2023
ab 16
115 Min. (117 Min.)
Pro Tipp
Premiere
Stereo
16:9
Originaltitel: Last Sentinel
2063: In einer überfluteten Welt mit zwei verfeindeten Kontinenten wartet eine vierköpfige Crew auf einer isolierten Militärplattform im Ozean. Mit einer Atombombe ausgestattet, bleibt ihre Ablösung aus.
Es ist das Jahr 2063: Die Erde ist zu 95 Prozent mit Wasser bedeckt, eine Verschiebung der Erdachse hat nur zwei verfeindete Kontinente übrig gelassen. Im Falle einer feindlichen Invasion wäre eine Atombombe das letzte Mittel zur Verteidigung. Allerdings würde ihre Zündung mit der anschließenden Flutwelle auch das Ende aller verbliebenen Landmassen bedeuten. Auf halbem Weg zwischen den Kontinenten, in jeweils 3.000 Kilometer Entfernung, rostet eine Plattform vor sich hin: die "Sentinel". Hier warten vier Armeeangehörige, die zur Bewachung der Atombombe abgestellt sind, nach zwei Jahren auf ihre Ablösung: der hitzköpfige Sullivan, der verschrobene Baines, der pflichtbewusste Hendrichs und die kluge Cassidy. Doch auch drei Monate nach dem vereinbarten Termin sitzen sie weiter fest. Langsam geht ihnen die Geduld aus. Als das ersehnte Schiff endlich kommt, ist es leer - die neue Crew verschwunden. Verzweiflung macht sich breit. Sullivan findet heraus, dass ihre tägliche Kommunikation mit der Heimat in Wirklichkeit nur aus den automatisch zurückgeschickten eigenen Meldungen besteht. Jetzt bricht auf der Plattform regelrecht Panik aus: Hat der Feind sie besiegt? Sind sie die letzten Überlebenden? Tanel Tooms "Last Contact" verbindet klaustrophobische Spannung mit eindringlichen Charakterstudien. Der Film wirft existenzielle Fragen auf: Was bleibt von unserer Menschlichkeit in einer Welt am Abgrund?
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Mitwirkende
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