Komödie
Vorwärts immer!
Spielfilm
D 2017
ab 12
90 Min. (94 Min.)
Dolby Digital
16:9
Kurz vor der Wende probt Otto Wolf für seine Rolle als Erich Honecker. Um seine Tochter zu schützen, die ihre Flucht plant, beschließt er, als Honecker verkleidet, den Schießbefehl zurückzunehmen.
Berlin 1989, kurz vor der Wende: Während der Schauspieler Otto (Jörg Schüttauf) für seine Theaterrolle als Staats- und Parteichef Erich Honecker probt, kämpft das Regime ums Überleben. Militär und Polizei bereiten sich darauf vor, die Leipziger Montagsdemonstration am Abend mit Gewalt zu zerschlagen. Um seine schwangere Tochter Anne (Josefine Preuß) zu schützen, die sich ausgerechnet heute in Leipzig gefälschte Papiere für ihre Republikflucht besorgen will, fasst Otto einen waghalsigen Plan: Er möchte, als Honecker verkleidet, den Schießbefehl zurücknehmen. Die Gelegenheit ist günstig, denn der leibhaftige Staatschef ist den ganzen Tag zur Jagd. Auch andere wollen seine Abwesenheit nutzen: Kronprinz Krenz (Alexander Schubert) und Stasi-Chef Mielke (André Jung), die im Zentralkomitee heimlich einen Machtwechsel vorbereiten. Umso erstaunter sind die Putschisten, als sie plötzlich Honecker vor sich sehen. Otto spielt die Rolle seines Lebens – leider macht ihm aber das unverhoffte Auftauchen von Margot (Hedi Kriegeskotte), der heimlichen Herrscherin im Arbeiter- und Bauernstaat, in letzter Minute einen Strich durch die Rechnung. Unterdessen ist die Stasi seiner Tochter und ihrem Kontaktmann August (Jacob Matschenz), der heimlich fürs Westfernsehen filmt, auf den Fersen. Und noch jemanden hat Anne an der Backe: ihren eifersüchtigen Freund Matti (Marc Benjamin). Er möchte sie von ihren Fluchtplänen abbringen - und vor allem von August loseisen. „Vorwarts immer!“ - so lautete das Credo von DDR-Staatschef Erich Honecker. Unter diesem Titel spielt die Kinokomödie aus der Wendezeit 1989, die eine überraschende Antwort auf die bis heute vieldiskutierte Frage findet, wieso es bei der Großdemonstration am 9. Oktober keine Gewalt gab - obwohl Tausende von Polizisten und Soldaten in Kampfbereitschaft versetzt waren. Jörg Schüttauf, Josefine Preuß, Marc Benjamin und Jacob Matschenz spielen die Hauptrollen in der modernen Verwechlungskomödie, die sich vor Ernst Lubitschs Klassiker „Sein oder Nichtsein“ verneigt. Gedreht wurde an historischen Schauplätzen wie der Nikolaikirche, dem Grenzübergang an der Bornholmer Straße oder der DDR-Bonzen-Siedlung Wandlitz.
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
Jörg Schüttauf
Erich Honecker / Otto Wolf
Josefine Preuß
Anne Wolf
Jacob Matschenz
August
Marc Benjamin
Matti Stein
Hedi Kriegeskotte
Margot Honecker
Alexander Schubert
Egon Krenz / Egbert Rauch
André Jung
Erich Mielke / Hans Götze
Steffen Scheumann
Boris Kelm
Devid Striesow
Harry Stein
Stephan Grossmann
Theodor Dombrich
Tom Keune
Wolf-Dieter Seifert
Thomas Mill
Werner Erxleben
Damir Cosic
Sasha Kurlensky
Johannes Richard Voelkel
Thomas Wittke
Christoph Glaubacker
Stefan Schäfer
Arne Wichert
Schauspieler
Anabel Möbius
Nora Wolf
Samia Muriel Chancrin
Stasifrau Birgit Müller
Robert Menke
Rettungssanitäter
Till Florian Beyerbach
Gruppenführer
Johannes Schedl
Wachsoldat Christian Böttger
Charles Lemming
Sicherheitsmann
Robert Carlo Ceder
Polizist (Leipzig)
Horst Rauschenberger
Demonstrant
Stephan Taubert
Demonstrant
Franziska Meletzky
Regie
Markus Thebe
Drehbuch
Bella Halben
Kamera
Moritz Denis
Musik
Eike Hosenfeld
Musik
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