Wenn Ärztinnen zu Opfern werden: Machtmissbrauch in Schweizer Spitälern
Gesellschaft + Soziales
Im sterilen Licht des OP-Saals beginnt der Albtraum: **Obzöne Witze und sexuelle Andeutungen durch Vorgesetzte sind für junge Ärztinnen oft der Beginn einer systematischen Schikane**. Zwischen lebensrettenden Operationen und dem Kampf gegen Krankheiten erleben sie, wie Machtmissbrauch zur täglichen Realität wird – eine Belästigung, die von unterschwelligen Drohungen bis hin zu direkten sexuellen Übergriffen reicht. Viele schweigen, gefangen in der Angst, ihre Karriere zu ruinieren, während die Täter im Schutz der Hierarchie agieren. Das Gesetz des Schweigens hält Schweizer Spitälern in seinem eisernen Griff, obwohl offiziell Null Toleranz gilt. **Selbst wenn Beschwerden mutig eingebracht werden, versanden sie in den Tiefen der Personalabteilungen, während die Belästiger ungestraft weitermachen**. Für die Opfer bedeutet das eine Zerreißprobe zwischen beruflicher Zukunft und dem dringenden Bedürfnis, das Schweigen zu brechen – und eine Frage: Wie lange können Krankenhäuser noch vorgeben, gegen sexuelle Gewalt vorzugehen, wenn die Realität etwas anderes beweist?
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