Mit Hochspannung gegen Zynismus & Machtmissbrauch
No Way Out - Es gibt kein Zurück
Thriller
Commander Tom Farrell (Kevin Costner) ist ein gutaussehender Marineoffizier. Er lernt auf einem Empfang in Washington die attraktive Susan Atwell (Sean Young) kennen. Bereits die erste Begegnung der beiden endet in der heissesten Taxifahrt der neueren Filmgeschichte. Kurz darauf wird Farrell durch die Vermittlung seines alten Freundes Scott Pritchard (Will Patton) als Verbindungsoffizier ins Pentagon berufen. Erst jetzt erfährt er, dass Susan die Geliebte seines neuen Chefs ist, des Verteidigungsministers David Brice (Gene Hackman). Brice ahnt, dass es in Susans Leben einen weiteren Mann gibt. Nach einem Wochenende, das sie mit Tom am Meer verbracht hat, stellt er sie zur Rede. Zwischen den beiden kommt es zum Streit und einem Handgemenge, in dessen Verlauf Susan tödlich verletzt wird. Brice vertraut sich seinem Berater Pritchard an, der ihm rät, sich auf keinen Fall der Polizei zu stellen, sondern die Tat einem angeblichen Sowjetspion anzulasten, der sich Gerüchten zufolge ins Pentagon eingeschlichen haben soll. Der Zufall will es, dass Brice und Pritchard ausgerechnet Farrell den Auftrag erteilen herauszufinden, mit wem Susan das Wochenende verbracht hat. Tom hat also quasi gegen sich selbst zu ermitteln. Während er herauszufinden versucht, wer Susan wirklich umgebracht hat, muss er gleichzeitig die eigenen Spuren verwischen. Ein Wettlauf mit der Polizei und den Sicherheitskräften beginnt, der nicht nur Tom Farrell in tödliche Gefahr bringt. Schauplatz des spannenden Politthrillers "No Way Out" ist das US-amerikanische Verteidigungsministerium, die Schaltzentrale der politischen Macht in Washington. Der australische Regisseur Roger Donaldson hat sich die bereits 1948 verfilmte Romanvorlage "The Big Clock" von Kenneth Fearing noch einmal vorgenommen und benützt die Genrestrukturen für eine intelligente Reflexion über politische Korruption, Zynismus und Machtmissbrauch. In gewohnter Hochform ist Gene Hackman in der Rolle des machtbesessenen David Brice zu sehen. Für Kevin Costner bedeutete "No Way Out" endgültig den Durchbruch in die Oberliga der romantischen Helden Hollywoods. Wieder unter der Regie von Roger Donaldson kehrte er im Jahr 2000 in "Thirteen Days" ins politische Washington zurück, als Präsidentenberater während der Kubakrise. Für Stanley Kubricks langjährigen Kameramann John Alcott, der unter anderem bei "2001: A Space Odyssey" und "The Shining" dabei war, wurde "No Way Out" zum letzten Einsatz. Er starb kurz nach den Dreharbeiten.
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