Breakfast on Pluto
Komödie
Irland, 1970er-Jahre. Patrick (Cillian Murphy) wird als Baby auf der Treppe vor dem Pfarrhaus von Pfarrer Liam (Liam Neeson) ausgesetzt. Dieser gibt ihn in die Hände der alten, griesgrämigen Ma Braden (Ruth McCabe), die den kleinen Patrick nie akzeptieren und schon gar nicht verstehen kann, denn er ist nunmal ganz anders als andere Jungs. Schon früh zieht er mit Vorliebe Frauenkleider an, nennt sich "Kitten", bringt in der Schule die gestrengen Pfarrer mit seinen lasziv-naiven Sprüchen in Rage und träumt von einer Geschlechtsumwandlung - kurz Patrick bringt Schande über die Pflegefamilie und Unruhe in die kleine katholische Gemeinde. Und er ist überzeugt davon, dass seine leibliche Mutter, die am Tag seiner Geburt nach London abgehauen ist, aussieht wie Hollywoodstar Mitzi Gaynor und eine verbotene Liaison mit Pfarrer Liam hatte. Geborgenheit findet Patrick bei seinen besten Freunden: der hübschen Charlie (Ruth Negga), bei Lawrence (Seamus Reilly), der das Downsyndrom hat und immer bester Dinge ist, und Irwin (Laurence Kinlan), der stets die Welt verändern will. Die harsche Realität holt die vier Freunde ein, als eine IRA-Bombe in ihrem Städtchen hochgeht und Lawrence dabei stirbt. Patrick, der sich mit Billy Hatchet (Gavin Friday) - homosexueller Sänger einer Glamrock-Band und heimlicher Waffenlieferant für die IRA - eingelassen hat, bringt sich in Teufels Küche, als er daraufhin kurzerhand dessen Waffenarsenal wegwirft. Er entschliesst sich, nach London zu gehen und endlich seine Mutter zu finden. Es beginnt eine Suche nach Identität, Liebe und Anerkennung. Dabei behält der junge Transvestit dank seiner Naivität und Offenheit auch in den schwierigsten Situationen seinen unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen.
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