Differenzierter Veständigungs-Western
Western
Der gebrochene Pfeil
Spielfilm
USA 1950
ab 16
90 Min. (93 Min.)
Stereo
Originaltitel: Broken Arrow
Nachdem der Einzelgänger Tom einen Apachen gerettet hat, gewinnt er den Respekt von dessen Stammesgenossen. Er sucht den Kontakt zu Häuptling Cochise, um freies Geleit für die Postreiter auszuhandeln.
Bewegender Western von Regisseur Delmer Daves mit James Stewart und Jeff Chandler in den Hauptrollen. Die Handlung beruht auf wahren Begebenheiten um 1870, während des Krieges zwischen der US-Armee und einzelner Apachen-Stämme in Arizona. Der Film leitete eine neue Epoche des amerikanischen Westerns ein, weil Indianern erstmals nicht nur ausschließlich negative Eigenschaften zugeordnet wurden. USA, 1870: Fast ganz Nordamerika ist den Ureinwohnern bereits von weißen Soldaten, Siedlern und Abenteurern entrissen worden. Großer Hass, Misstrauen und Vorurteile auf beiden Seiten trennen die neuen Bewohner von den alten. Nachdem Einzelgänger Tom Jeffords einen jungen Apachen rettet, gewinnt er den Respekt von dessen Stammesgenossen. Er beschließt, seinen Beitrag für gegenseitiges Verständnis zu leisten, um das sinnlose Blutvergießen endlich zu beenden. Er sucht den Kontakt zum Häuptling Cochise und verhandelt freies Geleit für die Postreiter auf dem Weg nach Tuscon aus. Es folgen blutige Zwischenfälle, wobei auch Jeffords indianische Frau Sonseeahray getötet wird. Nur die Besonnenheit von Cochise verhindert einen blutigen Rachefeldzug der Apachen … Die historischen Tatsachen wurden in "Der gebrochene Pfeil" den Ansprüchen eines Unterhaltungsfilmes angepasst sowie durch fiktive Sequenzen ergänzt. Der Film ist angelehnt an den historischen Roman "Blood Brother" (deutscher Titel in zwei Bänden: Cochise, Häuptling der Apatschen und Blutsbrüder) von Elliott Arnold aus dem Jahr 1947. Der Film war 1951 in den Kategorien "Bester Nebendarsteller" (Jeff Chandler), "Beste Kamera" und "Bestes Drehbuch" für den Oscar nominiert. Außerdem mit einem "Golden Globe" in der Kategorie "Best Film Promoting International Understanding" ausgezeichnet und dem "Writers Guild of America Award" 1951 für das beste Western Drehbuch. Das Lexikon des internationalen Films bezeichnete den Film als einen "großen, humanen Western", der um "historische Wahrheit bemüht" sei. Er habe eine "neue Epoche im amerikanischen Western" eingeleitet.
Ein großer, humaner Western [...], der um historische Wahrheit bemüht ist und der zusammen mit Anthony Manns [...] "Fluch des Blutes" eine neue Epoche im amerikanischen Western einleitete. Beide Filme, die sich um eine ehrliche Darstellung des indianischen Standpunkts bemühten, führten zu einer differenzierteren Sicht der Indianer im Western der 50er und 60er Jahre (Lex. des Internat. Films).
Diese und 50.000 weitere Sendungen in
Mitwirkende
James Stewart
Tom Jeffords
Jeff Chandler
Häuptling Cochise
Debra Paget
Sonseeahray
Basil Ruysdael
General Howard
Will Geer
Ben Slade
Joyce MacKenzie
Terry
Arthur Hunnicutt
Duffield
Robert Adler
Lonergan - Stage Driver
Trevor Bardette
Stage Passenger
Chris Willow Bird
Nochalo, Wedding Officiant
Raymond Bramley
Col. Bernall
Chet Brandenburg
Miner
Argentina Brunetti
Nalikadeya - Cochise's Wife
Harry Carter
Miner
Iron Eyes Cody
Teese, Court Jester
J.W. Cody
Pionsenay - Chosen Warrior
Heinie Conklin
Townsman
Dolores Christine Cypert
Redbird / American Indian
Aubrey Lee Dale
Indian
John Doucette
Mule Driver
Robert Foster Dover
Machogee, Boy Healed by Jeffords
Nacho Galindo
Barber
Robert Griffin
John Lowrie
Jack Kenny
Townsman
Bob Kortman
Minor Role
Mickey Kuhn
Bob Slade
Al Kunde
Townsman
Jack Lee
Boucher
Ted Mapes
Mail Rider
John Marston
Maury
Delmer Daves
Regie
Albert Maltz
screenplay) (front Michael Blankfort
Ernest Palmer
Kamera
Hugo Friedhofer
Musik
33650601